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Geschrieben von Die Redaktion
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Friday, 06 December 2002 |
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Opfern für den Börsengang? Mehr Wettbewerb auf den Schienen sieht der Koalitionsvertrag der alten und neuen Bundesregierung vor. Noch befindet sich die Deutsche Bahn im Bundesbesitz, doch Verkehrspolitiker und Bahn-Manager träumen vom Börsengang - als hätten sie aus dem Desaster der privatisierten Telekom nichts gelernt. Der viel gepriesene Wettbewerb auf Schienen wird jetzt knallhart auf den Knochen und Nerven der Beschäftigten ausgetragen - vor allem der Eisenbahner im Betriebsdienst, der Lokführer und Zugbegleiter. |
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Geschrieben von Hans-Gerd Öfinger
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Friday, 06 December 2002 |
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Es ist in aller Munde, aber kaum jemand kennt es. Von den Delegierten einer eilig einberufenen SPD-Bundeskonferenz Mitte August wurde es - damals als Hoffnungsanker und Strohhalm - gutgeheißen. Wetten, dass kaum ein Dutzend unter den Delegierten das Papier, über das sie da abgestimmt haben, ausreichend kannte? |
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Geschrieben von Die Redaktion
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Friday, 06 December 2002 |
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Der Einsatz von Giftgas durch russische Eliteeinheiten bei der Erstürmung des von tschetschenischen Rebellen besetzten Musical-Theaters im Oktober in Moskau hat schlaglichtartig gezeigt, wie leichtfertig das Regime des Herrn Putin zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen bereit ist. |
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Geschrieben von Die Redaktion
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Friday, 06 December 2002 |
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Die Beantwortung dieser Frage führt uns zurück in die 1980er Jahre, als die Weltordnung noch eine völlig andere war. Im Nachbarstaat Iran wurde die US-Marionette Schah Reza Pahlewi durch eine Revolution gestürzt, der sich mit westlicher Hilfe und einem hochgerüsteten Repressionsapparat an der Macht gehalten und im Gegenzug dem Westen das Erdöl fast nachgeworfen hatte. Von Anfang an war klar, dass die USA aufgrund der strikt antiamerikanischen Linie des neuen Regimes in Teheran das Erdöl nun nicht mehr so einfach bekommen würden. Noch dazu hatten sie einen wichtigen Partner in der Region verloren. |
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Geschrieben von Martina Berchtold
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Thursday, 14 November 2002 |
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Seit Menschengedenken stellen wir uns die Frage nach dem Ursprung der Bakterien,Tiere, Pflanzen, Pilze und Menschen; kurzum des Lebens selbst. Wie ist es möglich, daß eine unüberschaubare Anzahl von Atomen sich zu Organismen zusammenfinden, die atmen, an Masse zunehmen, laufen, denken, lieben und leiden. Diese Frage wird bis zum heutigen Tage von verschiedenen Warten aus diskutiert. |
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Geschrieben von Nina Sachse und Hans-Gerd Öfinger
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Sunday, 10 November 2002 |
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Bei der Frankfurter Buchmesse wurde das Buch "Aufstand der Vernunft - marxistische Philosophie und moderne Wissenschaften" erstmals in deutscher Sprache der Öffentlichkeit vorgestellt. Alan Woods, der das Buch 1995 unter dem Titel "Reason in Revolt" gemeinsam mit Ted Grant in englischer Sprache veröffentlicht hatte, beantwortete unsere Fragen zur Bedeutung dieses Werkes. |
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Geschrieben von Die Redaktion
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Thursday, 31 October 2002 |
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Was haben die europäischen Flutkatastrophen der letzten Monate mit dem Marxismus zu tun? Konnten längst verstorbene Sozialisten überhaupt etwas vom globalen Klimawandel ahnen? Gegner des Marxismus argumentieren, der Marxismus sei schonallein deshalb überholt, weil Umweltkatastrophen ganz neue Erscheinungen seien. Wir haben nachgefragt - bei Karl Marx und Friedrich Engels - und konnten feststellen, dass beide auch in Umweltfragen auf der Höhe ihrer Zeit und gleichzeitig sehr weitsichtig waren. Dieses Interview hat natürlich nicht stattgefunden. Die "Antworten" sind aber echt und stammen aus Werken von Marx und Engels. |
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Geschrieben von Die Redaktion
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Thursday, 31 October 2002 |
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Ein Wesensmerkmal des Kapitalismus liegt im Zwang nach einer permanenten Revolutionierung der Produktion. Diese Erkenntnis ist nicht neu: "Die Bourgeoisie kann nicht existieren, ohne die Produktionsinstrumente, also die Produktionsverhältnisse, also sämtliche gesellschaftlichen Verhältnisse fortwährend zu revolutionieren. Unveränderte Beibehaltung der alten Produktionsweise war dagegen die erste Existenzbedingung aller früheren industriellen Klassen. Die fortwährende Umwälzung der Produktion, die ununterbrochene Erschütterung aller gesellschaftlichen Zustände, die ewige Unsicherheit und Bewegung zeichnet die Bourgeois-Epoche vor allen früheren aus." (Marx, Engels, Das Kommunistische Manifest) |
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Geschrieben von Die Redaktion
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Thursday, 31 October 2002 |
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Der Kapitalismus ist zur Zeit in der Krise - darin stimmen revolutionäre MarxistInnen und die Börsenanalysten bürgerlicher Zeitungen in seltener Einmütigkeit überein. Die Ökonomien der westlichen Nationen befinden sich seit März 2001 in einer Rezession und trotz des hoffnungsvollen Denkens von Bankern und Regierungspolitikern ist bisher kein Ende in Sicht. |
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Geschrieben von Die Redaktion
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Thursday, 31 October 2002 |
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Der amerikanische Kapitalismus ist in Gefahr. Seit das Telekommunikationsunternehmen WorldCom Bilanztricksereien von vier Milliarden Dollar und Xerox Umsatzmanipulationen von sechs Milliarden Dollar eingestanden haben, ist klar: Der Enron-Skandal war kein Betriebsunfall. Wirtschaftsprüfer, Analysten und Manager machen gemeinsame Sache und Kasse - zu Lasten der Aktionäre. Ginge es nur um kriminelle Energie einiger weniger, wäre die Sache leichter. So etwas gibt es immer. Doch in den jüngsten Fällen haben Aufsicht und Kontrolle der Unternehmen versagt. Und die institutionellen Arrangements - personelle Verflechtungen zwischen Aufsichtsrat, Prüfern und Vorständen - laden die Akteure geradezu ein, ihrer Gier freien Lauf zu lassen. Die amerikanische Wirtschaft hat deshalb nicht nur eine Vertrauenskrise. Sie hat eine Systemkrise. (...) Vieles erinnert an die Situation nach 1929. Auch damals folgte dem Börsencrash eine Vertrauenskrise der Institutionen des Marktes. Mit einem ganzen Bündel von Gesetzen wurden damals den Unternehmen und Finanzinstitutionen Vorschriften und Auflagen gemacht." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30. Juni 2002). |
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Geschrieben von Gernot Trausmuth
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Thursday, 15 August 2002 |
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Ein Gespenst geht um in Europa – der Trotzkismus. Bei den Wahlen in Frankreich erreichen die KandidatInnen trotzkistischer Organisationen rund 10 Prozent, in Spanien mobilisiert die von TrotzkistInnen geführte Schülergewerkschaft 100.000e SchülerInnen gegen Bildungsabbau. bei SJ-Konferenzen wird vor den „Trotzkisten“ gewarnt,... Mehr als 60 Jahre nach dem Tod Leo Trotzkis kämpft eine kleine, aber umso aktivere Strömung in der Arbeiterbewegung für eine Verteidigung des Marxismus. Was zeichnet also den Trotzkismus jenseits von Witzen über Eispickel und einem Hang, sich zu spalten, aus? |
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Geschrieben von Hans-Gerd Öfinger
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Tuesday, 23 July 2002 |
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Vorbemerkung: Dieser Artikel von Hans-Gerd Öfinger aus dem Jahre 1998 nimmt runde Jahrestage (150 Jahre Kommunistisches Manifest und 60 Jahre Übergangsprogramm von Trotzki) zum Anlaß, um sich mit der Aktualität revolutionärer sozialistischer Programmatik zu befassen. |
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Geschrieben von Andreas Wolf
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Monday, 15 July 2002 |
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Zwei der zentralen Figuren in der Entwicklung der Quantenphysik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Heisenberg und Bohr, lassen wieder einmal die Wogen im deutschen Feuilleton hochgehen. Heisenberg stand an der Spitze des NS-Atomwaffenprogramms und wollte Bohr - wenn erfolglos - zur Mitarbeit am Rüstungsprogramm der "neuen Herren der Welt" bewegen. Anstatt eine moralische Bewertung der Figur Heisenberg abzugeben, wie dies die deutschen bürgerlichen Kommentatoren tun, ist es die Aufgabe von MarxistInnen die Philosophie Heisenbergs und ihren Einfluss auf seine wissenschaftliche Methode und sein politisches Handeln zu analysieren. |
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Geschrieben von Manfred Evers
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Wednesday, 19 June 2002 |
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"Wer jetzt nicht handelt, wird verkauft" Unter diesem Motto fand am Samstag, 8. Juni 2002, in Düsseldorf einer landesweite Demonstration von ca. 20.000 (Polizei) und 40.000 (Veranstalter) Studierenden gegen die geplante Einführung von Studiengebühren in NRW statt. Aufgerufen hatten verschiedene Asten, LandesschülerInnenvertretung, Teile von GEW, ver.di und verschiedene Einzelpersonen. Zentrale Forderungen waren: Studiengebühren verhindern, Studentenwerke und öffentliche Schulbildung erhalten und weiterentwickeln. Nordrhein-Westfalen ist - angeblich - pleite und die Studierenden sollen das Land retten, und zwar durch Zahlung von Studiengebühren. Das plant jedenfalls die rot/grüne Landesregierung. Die Bundes - SPD hat sich vor noch nicht allzu langer Zeit gegen Studiengebühren ausgesprochen. |
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Geschrieben von Lal Khan
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Wednesday, 19 June 2002 |
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In den letzten 54 Jahren wurde die Kaschmirfrage von den Machthabern Indiens und Pakistans immer wieder für ihre eigenen Zwecke instrumentalisiert. Es gab bereits drei Kriege. Trotz endloser Verhandlungsrunden, Dialoge, Debatten ist eine Lösung des Konfliktes jedoch nicht in Sicht. |
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Geschrieben von David Mayer
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Wednesday, 19 June 2002 |
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Naomi Kleins Buch "No Logo" verbindet den Kampf der Markenkonzerne um unsere Konsumentenköpfe mit der Ausbeutung in den Produktionszonen im Süden und der Deregulierung der Arbeit in den Industriestaaten. |
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