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Geschrieben von Hans-Gerd Öfinger
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Saturday, 08 November 2008 |
90 Jahre sind seit der Revolution von 1918/1919 vergangen. Damals bot sich den Arbeitern in Deutschland die Möglichkeit, die Macht in Wirtschaft und Staat zu übernehmen und eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung aufzubauen. Die Macht in dem Städten Deutschlands lag in den Händen von spontan entstandenen Arbeiter- und Soldatenräten. Der Erste Weltkrieg trieb die Krise auf die Spitze. Im Laufe der harten Kriegsjahre schmolz die anfängliche Kriegsbegeisterung rasch dahin. |
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Geschrieben von Karl Friedrichsen
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Saturday, 08 November 2008 |
Deutsches Reich, 28. Juli 1914. Im ganzen Reich demonstrieren (vorsichtig geschätzt) hunderttausende Arbeiter gegen den drohenden Krieg. Allein im Treptower Park von Berlin versammeln sich 200.000 Menschen: Die bis dahin größte Demonstration in der Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung! Sie waren Aufrufen des SPD-Parteiapparats gefolgt. Foto: Karl Liebknecht. |
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Geschrieben von Redaktion Der Funke
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Thursday, 11 September 2008 |
Der 4. September 1970 ließ die Welt aufhorchen: Im südamerikanischen Chile hatte der sozialistische Präsidentschaftskandidat Salvador Allende die Wahl gewonnen. Für die Arbeiterschaft und weitere unterprivilegierte Schichten in Stadt und Land war der Tag gekommen, um eine radikale Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse und eine tiefgreifende Veränderung der Machtverhältnisse im Lande anzupacken. Weltweit hofften damals Millionen Aktivisten der Arbeiterbewegung und politisierte Jugendliche darauf, nach dem Wahlsieg des "Marxisten" Allende endlich mal eines praktisch vorgeführt zu bekommen: den "demokratischen", "parlamentarischen", "friedlichen" und "reformistischen" Weg zum Sozialismus. Drei Jahre und eine Woche später - am 11. September 1973 - beendete der blutige Staatsstreich des Militärs unter Führung General Augusto Pinochets jäh alle Hoffnungen. Der Putsch kostete 50.000 Menschen das Leben. Eine ganze Generation politisch bewusster Arbeiter, Gewerkschafter, Sozialisten und Kommunisten wurde ausgelöscht oder musste emigrieren. Die Arbeiterbewegung - und damit auch das ganze Land - wurde um Jahrzehnte zurückgeworfen. Bild: Diktator Pinochet. |
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Geschrieben von Redaktion Der Funke
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Tuesday, 19 August 2008 |
Am 20. August 1968, also vor genau 40 Jahren, marschierten die Truppen des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei ein. Durch die schwankende Haltung der tschechoslowakischen Führung unter Alexander Dubcek und das brutale Vorgehen der einmarschierenden Truppen wurde die Bewegung der ArbeiterInnen und Studierenden blutig niedergeschlagen. Bild: Sozialismus ja - Okkupation nein". Plakat aus den Tagen der Intervention. |
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Geschrieben von Redaktion Der Funke
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Wednesday, 30 April 2008 |
Der 1. Mai ist der traditionelle Kampf- und Feiertag der internationalen Arbeiterbewegung. Auch dieses Jahr werden wir uns an den Kundgebungen und Demonstrationen des DGB beteiligen und für eine Welt ohne Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung demonstrieren. Wo liegen aber die Ursprünge dieser Tradition? |
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Geschrieben von Hans-Gerd Öfinger
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Tuesday, 29 April 2008 |
Aufbruch, Revolte, sexuelle Befreiung, Studentenbewegung, Revolution… Noch 40 Jahre später ist das Jahr 1968 ein Bezugspunkt für alte und junge Linke. Was geschah 1968 wirklich? Was für Spuren hat dieses Jahr hinterlassen? Einige Erklärungen und Gedanken. |
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Geschrieben von Alan Woods
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Saturday, 22 March 2008 |
Es gibt ein altes orientalisches Sprichwort: Ein Mann, der auf dem Rücken eines Tigers reitet, findet es schwierig abzusteigen. Als die Koalitionstruppen im März 2003 in Bagdad einmarschierten, waren die Imperialisten voller Zuversicht. Berauscht von der Macht ihrer Militärmaschinerie, prophezeiten sie dem Irak und dem Nahen Osten eine leuchtende Zukunft. |
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Geschrieben von Redaktion Der Funke
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Wednesday, 07 November 2007 |
Heute vor 90 Jahren eroberten die Sowjets, in den kurz zuvor die Bolschewiki unter Lenin und Trotzki die Mehrheit erlangt hatten, die Macht in Russland. Die Russische Revolution von 1917 erschütterte in der Folge die ganze Welt. Diesem aus der Sicht der internationalen Arbeiterklasse bedeutendsten Ereignis der Welt- geschichte widmen wir Band 6 unserer Theoriereihe "Aufstand der Vernunft". Im Zentrum dieses Buches steht ein Beitrag des britischen Marxisten Alan Woods über die Rolle der Bolschewiki im Jahr 1917. Darin zeichnet er die gesellschaftlichen Dynamiken dieser Revolution nach und widerlegt die von bürgerlichen Historikern viel strapazierte These, die Oktoberrevolution sei in Wirklichkeit ein Staatsstreich gewesen. |
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Geschrieben von Christoph Mürdter
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Thursday, 01 November 2007 |
Anfang September gewannen die Bolschewiki durch ihre geduldige politische Überzeugungsarbeit in den Sowjets von Petrograd, Moskau und anderen Industriestädten die Mehrheit. Am 23. September wählte der Petrograder Sowjet Leo Trotzki zum Vorsitzenden. Unterdessen glänzte die neugebildete Regierung unter Kerenski durch Erfolglosigkeit. Die Versorgungslage verschlechterte sich und die Brotrationen in Moskau und Petrograd wurden auf ein halbes Pfund täglich gekürzt. Es kam schließlich zu Hungerdemonstrationen. Die Regierung verlor jede Autorität. Minister kamen und gingen, doch die Politik änderte sich nicht. Kerenski war isoliert und handlungsunfähig, da er keinen Widerstand provozieren wollte. |
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Geschrieben von Alexander Dirmeier
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Tuesday, 04 September 2007 |
Vom 18. bis 24. August 1907 fand der internationale Sozialisten- kongress statt, an dem 184 Delegierte der verschiedenen Sektionen der Zweiten Internationale teilnahmen. Darunter so bedeutende Vertreter der Arbeiterbewegung wie Bebel, Kautsky, Mehring, Luxemburg (Foto), Liebknecht, Zetkin, Lenin und Trotzki. Es fanden leidenschaftliche Diskussionen auf hohem politischen Niveau statt, die man in dieser Art in keiner heutigen politischen Organisation mehr finden kann, schon gar nicht in den heutigen Sozialdemokratien. |
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Geschrieben von Verena Stross
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Thursday, 16 August 2007 |
Vor genau 60 Jahren am 15. August 1947 wurde die Unabhängigkeit Indiens von der britischen Kolonialmacht erklärt. Pakistan wurde am Tag zuvor zum unabhängigen Staat. Die Spaltung des indischen Subkontinents entlang von religiösen und ethnischen Grenzen hatte begonnen. Die bürgerliche Geschichtsschreibung sieht die Uneinigkeit zwischen Hindus und Moslems als Ursache für die Spaltung – und blendet dabei aus, dass diese auf eine Politik des "Teile und Herrsche" der britischen Kolonialherren zurückzuführen ist (Foto: Indiens erster Premierminister Jawaharlal Nehru). |
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