Theorie
Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 7 und Ende] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Monday, 06 May 2013
Gegenwärtig gibt es in keinem Land Europas die Voraussetzungen für einen bonapartistischen oder faschistischen Ausweg aus der Krise. Die faschistischen Organisationen von heute sind in der Regel kleine Sekten ohne Masseneinfluss. Selbst das Attentat in Norwegen war nicht ein Ausdruck der Stärke, sondern ein Zeichen der Schwäche. Terror ist letztendlich immer ein Ausdruck der Schwäche und der Unfähigkeit, die Massen zu erreichen. [Teil 1]
 
Gibt es eigentlich noch Klassen? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Herr   
Tuesday, 30 April 2013
Was hört man nicht alles, wenn es um Marx geht. Die einen loben ihn als großen Denker und Theoretiker, die anderen sehen ihn als Heilsbringer. Wieder andere verteufeln ihn und geben ihm die ganze Schuld an den Auswüchsen der real existierenden „sozialistischen“ Staaten. (Gerade Letzteres ist ungefähr so schlüssig, wie Nietzsche für den Nationalsozialismus verantwortlich zu machen).
 
Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 6] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Tuesday, 02 April 2013
Lenin definierte einst Politik als konzentrierte Ökonomie. Aus marxistischer Sicht liegt die Bedeutung der Ökonomie vor allem darin, welchen Effekt sie auf den Klassenkampf hat. Auf dem 2. Weltkongress der Kommunistischen Internationale wies Trotzki darauf hin, dass jede Maßnahme der Bürgerlichen zur Bekämpfung der Krise den Klassenkampf intensivieren wird. Die Beweise für diese These sind allgegenwärtig. [Teil 1]
 
Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 5] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Monday, 25 March 2013
In den letzten eineinhalb Jahren standen die Arabische Revolution und die stürmischen Ereignisse in Europa im Mittelpunkt des Interesses. Im Gegensatz dazu schien die Lateinamerikanische Revolution ein langsameres Tempo als bisher eingeschlagen zu haben. Solche Entwicklungen sind unvermeidlich und reflektieren den kombinierten und ungleichen Charakter des Prozesses der Weltrevolution. Doch auch in Lateinamerika gehen wichtige Entwicklungen vor sich, wobei für die kommenden Monate einige entscheidende Ereignisse in Vorbereitung sind. [Teil 4]
 
Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 4] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Monday, 04 March 2013
Die revolutionäre Bewegung der arabischen Massen hatte klarerweise einen großen Einfluss auf die Menschen in Schwarzafrika, die seit Jahrzehnten unter verheerenden Bedingungen leben müssen. Unmittelbar nach dem Beginn des Arabischen Frühlings kam es in vielen Ländern südlich der Sahara, besonders in Burkina Faso, Senegal, Malawi, Sambia und Swaziland zu einem Ausbruch der Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Kleinere Bewegungen gab es in allen afrikanischen Ländern. Die Klassenspannungen haben seither generell deutlich zugenommen. [Teil 1]
 
Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 3] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion der Funke   
Wednesday, 27 February 2013
Wenn Griechenland untergeht würde sich unmittelbar die Frage einer Ausbreitung der Krise auf andere Länder stellen. Irland, Portugal, Spanien und Italien würden wie Dominosteine fallen. Banken werden zusammenbrechen, beginnend in Griechenland und Zypern, und dann in weiterer Folge würden das britische und das US-Finanzsystem, die beide ungesund sind, betroffen sein. Ein ökonomischer Zusammenbruch in Europa würde einen Tsunami über den Atlantik schicken, den Dollar unter Druck setzen und das instabile Finanzgerüst der USA bedrohen. [Teil 1]
 
Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 2] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redakton Der Funke   
Tuesday, 26 February 2013
Unsere Tendenz dachte, es sei unmöglich, dass der Euro überhaupt gegründet wird, weil es nicht möglich ist, Volkswirtschaften zu vereinigen welche in entgegengesetzte Richtungen arbeiten. Aber für eine Weile schien es tatsächlich zu funktionieren, dies aufgrund des längeren kapitalistischen Booms. Im Dokument „A Socialist Alternative to the European Union“, welches die IMT 1997 veröffentlichte, wiesen wir darauf hin, dass der Euro zusammenbrechen wird "mitten in gegenseitige Schuldzuweisungen." Dieses Szenario, beginnt sich nun vor unseren Augen zu entfalten. [Teil 1]
 
Perspektiven des Weltkapitalismus [Teil 1] PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Monday, 25 February 2013
Wir beginnen heute mit der Veröffentlichung der Weltperspektiven der IMT. Es ist ein Grundsatzpapier, das im Sommer 2012 auf dem Weltkongress verabschiedet wurde. Der erste Teil dreht sich um die Krise des Weltkapitalismus.
 
Porträt des Nationalsozialismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Leo Trotzki (10. Juni 1933)   
Thursday, 31 January 2013
Naive Leute glauben, die Königswürde stecke im König selbst, in seinem Hermelinmantel und in der Krone, in seinem Fleisch und Bein. Aber die Königswürde ist ein Verhältnis zwischen Menschen. Der König ist nur darum König, weil sich in seiner Person die Interessen und Vorurteile von Millionen Menschen widerspiegeln. Wenn dieses Verhältnis vom Strom der Ereignisse weggespült wird, erweist sich der König bloß als ein verbrauchter Herr mit herabhängender Unterlippe.
 
Kapitalismuskritik – aber richtig! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Vera Kis   
Friday, 21 December 2012
In der Krise wird die Kapitalismuskritik oft auf eine Kritik an der „Zinswirtschaft“ reduziert. Die Autorin zeigt, dass es Kapitalismus ohne Kredit, Zinsen und Spekulation nicht geben kann, die notwendiger Teil des Systems sind.
Die grundlegendsten Aussagen über Zins und Kredit lassen sich aus der kapitalistischen Produktion selbst herleiten. Sinn und Zweck der kapitalistischen Produktion ist die Vermehrung des Kapitals.
 
Krise, Schulden, Staatsbankrotte - Beitrag zu Krisenanalyse und antikapitalistischer Programmatik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Tuesday, 29 May 2012
Die Staatsschuldenkrise in Europa wird die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der kommenden Jahre bestimmen. Die große Herausforderung, vor der die ArbeiterInnenbewegung und die Linke heute europaweit stehen, lautet, mit welchem Programm und welchen Kampfmethoden die Abwälzung der Kosten der Krise auf die Lohnabhängigen und die Jugend verhindert werden soll.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Debatte auch hierzulande in der ArbeiterInnenbewegung zu führen. Die Erfahrungen der GenossInnen in Griechenland, Italien und Spanien beinhalten viele wichtige Lehren für unsere künftige politische Arbeit.
 
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