Deutschland
Kollegen wählen LINKSPARTEI! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Tuesday, 06 September 2005
Die netten Jahre sind vorbei! Die Zeit, in der man eine Arbeit bis zur Rente hatte. In der man hoffen konnte, Jahr für Jahr werde man immer ein wenig mehr Lohn für seine Leistung erhalten. Damals – als die „Arbeitslosen“ immer nur irgendwelche anderen Leute waren. Heute könnte man es morgen selber sein. Die Zeit, in der man einiges dafür tun konnte, dass es die eigenen Kinder einmal besser haben werden. Und heute? Zu wenig Ausbildungsplätze und Studiengebühren obendrauf.
 
Keine Revolution geplant PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Gerd Öfinger   
Tuesday, 19 July 2005
Ein einziger Satz brachte den ideologischen Zustand der heutigen Arbeiterbewegung auf den Punkt, und dem Kanzler war mit diesem Satz der Beifall des Kongresses sicher: "Norbert und ich haben früher die Revolution geplant, die wir heute gemeinsam verhindern müssen", erklärte Gerhard Schröder am 9. November 2004, dem 86. Jahrestag der Novemberrevolution, zum Abschluß seiner Rede vor dem Kongress der Eisenbahnergewerkschaft Transnet. Wir fragen: Entspricht dieser Satz denn wirklich den historischen Tatsachen? Warum müssen ein sozialdemokratischer Kanzler und ein Gewerkschaftsführer (gemeint war Norbert Hansen) heute eine "Revolution verhindern"?
 
„Working Poor“ - Arm trotz Arbeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rainer Roth   
Sunday, 17 July 2005

Vortrag von Rainer Roth, Professor für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Armut und Sozialhilfe an der FH Frankfurt und Autor von “Nebensache Mensch – Arbeitslosigkeit in Deutschland”.

 
Kritik ohne Konsequenzen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Gerd Öfinger   
Monday, 13 June 2005
Dass mit dem Auslaufmodell Gerhard Schröder keine Wahl mehr zu gewinnen ist und nach seinem Abgang eine neue Ära für eine arg gebeutelte Sozialdemokratie beginnt, dass wissen in diesen Tagen so gut wie alle maßgeblichen SPD-Funktionäre. Viele stellen sich in ihrer Karriereplanung bereits auf die Nach-Schröder-Ära ein und fordern einzelne "Nachbesserungen" an Hartz IV. "In der Partei herrscht extreme Unzufriedenheit"; äußert auch ein Insider auf jW-Nachfrage. Doch zum offenen Aufstand der Parteibasis gegen den Kanzler, seine Linie und seine allgemein als "grob fahrlässig" angesehenen Neuwahlpläne fehlt den auf Loyalität getrimmten Parteisoldaten der Mut.
 
Aktiv gegen den Krieg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Gabi und Manfred Evers, Sonja Ryll, Hans-Gerd Öfinger   
Saturday, 15 February 2003
Überall bewegt sich etwas gegen den Krieg, 10 Millionen Menschen gingen weltweit am 15. Februar auf die Strasse. Auch in Deutschland gab es gigantische Proteste. 500.000 kamen nach Berlin - fünf mal soviel wie erwartet.
 
Hartzer Käse stinkt zum Himmel - Vorsicht Lohndumping! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hans-Gerd Öfinger   
Friday, 06 December 2002
Es ist in aller Munde, aber kaum jemand kennt es. Von den Delegierten einer eilig einberufenen SPD-Bundeskonferenz Mitte August wurde es - damals als Hoffnungsanker und Strohhalm - gutgeheißen. Wetten, dass kaum ein Dutzend unter den Delegierten das Papier, über das sie da abgestimmt haben, ausreichend kannte?
 
Wie stehen MarxistInnen zur Wehrpflicht? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Christoph Mürdter   
Wednesday, 17 April 2002

Im letzten Funken (Nr. 30) wurde die Bundeswehrstrukturreform dargestellt, deren Ziel die Angriffs- und Interventionsfähigkeit der Bundeswehr ist. Verschiedene Kommissionen haben sich mit der Zukunft der Bundeswehr beschäftigt (Weizsäcker-Kommission, Kirchbach- und Scharping-Papier). Eines ist diesen Papieren allen gemeinsam: Die heutige Struktur der Bundeswehr hat keine Zukunft. Es wird die Ausrichtung auf professionelle Krisenreaktionskräfte (Einsatzkräfte) empfohlen, die weltweit in Krisenherden eingreifen können und somit die Kriegsfähigkeit der Bundeswehr erhöhen. Die derzeitige Wehrform ist für dieses Ziel ein Hemmnis. Sie ist zu schwerfällig und unflexibel und produziert zu große Personalumfänge. Welche Rolle spielen in einer Angriffsarmee dann aber die Wehrpflichtigen? Soll die Linke im Gleichschritt mit den Militaristen marschieren und die Abschaffung der Wehrpflicht fordern? 

 
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