International
Staatbankrott bedroht Griechenland. Werfen wir den Kapitalismus über Bord! PDF Drucken E-Mail
Europa
Geschrieben von Stamatis Karayiannopoulos in Athen   
Tuesday, 09 March 2010
Was sollte angesichts der schweren wirtschaftlichen und Finanzkrise in Griechenland eine echte sozialistische Regierung tun? Die einzige Antwort kann nur ein sozialistisches Programm sein, das sich auf die Verstaatlichung der Banken und der Schalthebel der Wirtschaft stützt. Einen anderen fortschrittlichen Ausweg gibt es nicht. [Dieser Artikel wurde in der letzten Ausgabe unserer griechischen Schwesterzeitung Marxistiki Foni veröffentlicht]
 
Der Horror auf Haiti und die Mitschuld des Imperialismus PDF Drucken E-Mail
Amerika
Geschrieben von Socialist Appeal USA   
Friday, 22 January 2010
Man muss schon ein Herz aus Stein haben, wenn man bei den Schreckensszenen aus Haiti nicht gerührt ist. Wir müssen aber eine solche Gelegenheit auch nutzen, um nachzudenken und zu überlegen, wie wir Katastrophen mit solchen katastrophalen Auswirkungen auf das Leben der Menschen in Zukunft verhindern können.
 
Italien: Schwarzafrikanische Arbeitsmigranten wehren sich gegen Rassismus und Mafia-Gewalt PDF Drucken E-Mail
Europa
Geschrieben von Redaktion Der Funke   
Tuesday, 12 January 2010
In der süditalienischen Kleinstadt Rosarno kam es in den letzten Tagen zu gewaltsamen Protesten von Arbeitern aus Schwarzafrika gegen rassistische Gewalt und Ausbeutung durch die Mafia.
Ihr nennt die "Illegale", dabei sind sie das Produkt der rassistischen Gesetze, die ihnen keine Möglichkeit gibt regulär zu arbeiten. Ihr seht in ihnen "Verbrecher", dabei sind sie selbst Opfer unzähliger Gewaltakte. Sie wollen nur arbeiten, sie haben schreckliche Lebensbedingungen hinter sich gelassen und hier noch schlimmere vorgefunden. Doch ihre Stimme, ihre Worte und ihre Vorstellungen, die sie zum Ausdruck bringen, beweisen eine Würde, die die rassistischen Minister, die regimetreuen Medien und gewisse Politiker nie haben werden. (Arturo Lavorato, kalabresischer Regisseur und Journalist)
 
Iran: Die Macht verschiebt sich auf die Straßen PDF Drucken E-Mail
Asien
Geschrieben von Babak Kasrayi   
Thursday, 31 December 2009
In den letzten Tagen ist es im Iran wieder zu Massendemonstrationen gekommen. Millionen IranerInnen sind auf den Straßen und es gibt Berichte, dass die Menschen die Straßen kontrollieren, Polizeistationen abbrennen und sich sogar Polizisten weigern, auf die Demonstranten zu schießen. Es könnten die letzten Tage der verhassten Islamischen Republik Iran (IRI) sein.
 
Der Albtraum in Afghanistan verschlimmert sich PDF Drucken E-Mail
Asien
Geschrieben von Rob Sewell   
Friday, 18 December 2009
Auch in der britischen Bevölkerung gibt es eine Mehrheit für den Abzug der eigenen Truppen. Einhundert britische Soldaten haben in diesem Jahr ihr Leben in Afghanistan gelassen. In einem Artikel für unsere Schwesterzeitung "Socialist Appeal" beleuchtet Rob Sewell die momentane Lage und den Hintergrund für einen Krieg, der dem afghanischen Volk niemals soziale und ökonomische Fortschritte bringen kann. (Foto: Präsident Karzai und die Wahlfälschung)
 
Bolivien: Ein grandioser Sieg für Evo und ein Votum für den Sozialismus PDF Drucken E-Mail
Amerika
Geschrieben von Jorge Martin   
Thursday, 17 December 2009
Evo Morales und die MAS (Movimiento al Socialismo) errangen in Bolivien bei den Wahlen vom 6. Dezember einen überragenden Sieg. Die Menschenmenge in der Hauptstadt La Paz begrüßte Morales' Siegesrede mit den Rufen "Sozialismus, Sozialismus". Die offiziellen Ergebnisse zeigen das Ausmaß des Sieges: Mehr als 64% der WählerInnen (2,9 Millionen) stimmten bei einer Wahlbeteiligung von 94% für Evo Morales.
 
Ahmadineschad, Peres und Obama: Jeder macht sein eigenes Ding, aber sie haben alle etwas gemein PDF Drucken E-Mail
Amerika
Geschrieben von Esquerda Marxista, Brasilien   
Tuesday, 08 December 2009
Der iranische Präsident Ahmadineschad (auf dem Bild rechts neben Brasiliens Präsident Lula) besuchte vor kurzem Brasilien. Es gibt auf der Linken einzelne Kräfte, welche die Meinung vertreten, sein Regime sei "anti-imperialistisch" und müsse aus diesem Grund unterstützt werden. Wir veröffentlichen eine Stellungnahme der GenosssInnen von Esquerda Marxista, in dem diese begründen, warum Ahmadineschad kein Freund der Arbeiterklasse ist.
 
"Wahlen" in Honduras - Unterdrückung, Boykott und Widerstand PDF Drucken E-Mail
Amerika
Geschrieben von Jorge Martin   
Tuesday, 01 December 2009
Bei den vom Putschisten-Regime in Honduras einberufenen Wahlen am 29. November kam es, trotz der Unterdrückungs- maßnahmen durch Militär und Polizei, zu einer hohen Wahlenthaltung. Es gelang dem Regime nicht, die Bewegung der ArbeiterInnen, Bauern und Jugend zu zerschlagen. Im Gegenteil, diese ist jetzt politisch bewusster, besser organisiert und bereit, den Kampf gegen die Oligarchie zu führen.
 
Berlusconien? Das Regime Berlusconi und die Krise der Linken PDF Drucken E-Mail
Europa
Geschrieben von Gernot Trausmuth   
Thursday, 26 November 2009
Wer an Italien denkt, dem kommen nicht nur sole, calcio und gelato in den Sinn. Italien ist längst zum Sinnbild für ein autokratisches Regime geworden, in dem Ministerpräsident und Medienmogul Silvio Berlusconi alle Fäden zieht. Selbst bürgerliche Kommentatoren können sich nicht erklären, warum Berlusconi trotz Finanzskandalen, Frauengeschichten und seines selbstgefälligen Machogehabes eine ungebremste Popularität zu genießen scheint.
 
Erster außerordentliche Kongress der PSUV - Chávez fordert die Fünfte Internationale PDF Drucken E-Mail
Amerika
Geschrieben von Alan Woods   
Tuesday, 24 November 2009
Bei der Eröffnungssitzung des PSUV-Kongresses hielt der venezolanische Präsident Chávez eine radikale, linke Rede und forderte die Gründung einer neuen Internationale. Er erklärte, es sei notwendig, den bürgerlichen Staat zu zerschlagen und ihn durch einen revolutionären zu ersetzen, er bezog sich dabei auch auf die Bürokratie innerhalb der bolivarischen Bewegung selbst. In dieser Rede spiegelte sich der enorme Druck der Massen wider, die das Gerede vom Sozialismus allmählich satt haben, während ihnen der wirkliche Fortschritt in Richtung echter Veränderungen frustrierend langsam vorkommt.
 
Der Öl-Sozialismus in der Krise PDF Drucken E-Mail
Amerika
Geschrieben von Vera Kis   
Friday, 20 November 2009
Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise sind auch im Land der bolivarischen Revolution deutlich spürbar. Hatte Venezuela in den Jahren 2004-2007 noch deutliche Wachstumsraten, so fiel das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2009 um 2,4%. Ein Grund dafür liegt in dem, was die Bürgerlichen eine „ungenügende Investitionsneigung im privaten Sektor“ nennen.
 
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