Brasilien: Kämpfen wir für Gleichheit und gegen Rassismus!

Wir veröffentlichen die Rede von José Carlos Miranda, Koordinator des Movimiento Negro Socialista (MNS) und führendes Mitglied der Marxistischen Linken [Esquerda Marxist] der PT, die er am 5. März 2010 während der öffentlichen Anhörung vor dem brasilianischen Obersten Gerichtshofes zur Frage von Quoten für die nationale Minderheiten gehalten hat. Anmerkung: Es gibt in Brasilien seit Monaten eine breite öffentliche Debatte über die Pläne ein neues Gesetz einzuführen, wonach alle BürgerInnen dazu verpflichten wären zu deklarieren, welcher „Rasse“ sie angehören, wie z.B. „Brasilianisch“ oder „Afro-Brasilianisch“.

Wir veröffentlichen die Rede von José Carlos Miranda, Koordinator des Movimiento Negro Socialista (MNS) und führendes Mitglied der Marxistischen Linken [Esquerda Marxist] der PT, die er am 5. März 2010 während der öffentlichen Anhörung vor dem brasilianischen Obersten Gerichtshofes zur Frage von Quoten für die nationale Minderheiten gehalten hat. Anmerkung: Es gibt in Brasilien seit Monaten eine breite öffentliche Debatte über die Pläne ein neues Gesetz einzuführen, wonach alle BürgerInnen dazu verpflichten wären zu deklarieren, welcher „Rasse“ sie angehören, wie z.B. „Brasilianisch“ oder „Afro-Brasilianisch“.

In der Folge soll die gesamte Bevölkerung nach ihrer Hautfarbe klassifiziert und Quoten im Bildungssystem, beim öffentlichen Wohnungsbau, am Arbeitsplatz etc. eingeführt werden.

Die MNS lehnt die Einführung solcher Quoten mit dem Argument ab, dass solche Maßnahmen, die Frage des Rassismus und der Ungleichheit nicht lösen, sondern nur dazu dienen werden, die arbeitenden Menschen in Brasilien weiter zu spalten. Die MNS stellt fest, dass der Kampf für Arbeit für alle, anständige Bildung für alle, sozialen Wohnungsbau für alle geführt werden muss, und dass sich SozialistInnen nicht mit dem „Aufteilen der Armut“ begnügen dürfen.
Brasiliens Oberster Gerichtshof hat kürzlich jene Personen eingeladen, die er in dieser Frage als die einflussreichsten des Landes ansieht, um vor dem Gericht ihre Meinungen nicht gegen sondern für die vorgeschlagene Gesetzesinitiative zu präsentieren. Unter ihnen war José Carlos Miranda, der nationale Koordinator des Movimiento Negro Socialista (MNS) und Mitglied der Marxistischen Linken [Esquerda Marxist] der PT.

Wir veröffentlichen hier die deutsche Übersetzung seiner Rede, die im brasilianischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Die Redaktion

„Guten Morgen Eure Exzellenz Minister Ricardo Lewandowiski, Generalstaatsanwaltin Dr. Deborah Duprat. Guten Morgen, meine Damen und Herren.

Ich präsentiere Ihnen hier ein Foto (siehe oben).

Dieses Bild wurde von dem Fotographen Osmario Marques in der Quilombla-Gemeinde von Serrote do Gado Bravo in Pernambuco aufgenommen und hat den 14. Cristina-Taveres-Preis des Jornal Diário de Pernambuco gewonnen. [Anmerkung: Quilombos sind Siedlungen in Brasilien, die von Menschen afrikanischer Herkunft gegründet wurden, Anm.d.Red.].

Zwei Kinder aus dieser Quilombla, eines weiß und eines schwarz. Welches der zwei steht dem anderen in der Schuld?
Wir hören hier zwei Versionen der Geschichte: Die einen sagen, dass die Weißen schuld an der Sklaverei sind und die anderen meinen, dass die Schwarzen schuld an der Sklaverei sind. Beide Versionen sind falsch. Sie sind falsch, weil die Geschichte nicht von Menschen einer Hautfarbe, die gegen die Menschen anderer Hautfarbe kämpfen, gemacht wurde. Die treibende Kraft in der Geschichte war und ist der Klassenkampf. Und wer für die Ausbeutung, Unterdrückung, Kolonialisierung, Enteignung des afrikanischen Kontinents zu beschuldigen ist, sind nicht die Weißen generell. Wer an dieser Lesart der Geschichte festhält, verzerrt die Fakten und läuft Gefahr falsche Schlüsse aus der Geschichte zu ziehen.

Es war die Notwendigkeit einer intensiven Ausbeutung der Arbeit in der Produktion von Waren mit niedriger Technologie, die die Grundlage für die Sklaverei in den frühen Phasen des Kapitalismus legten. Die Sklaverei wurde etwa in der Zuckerproduktion auf Haiti systematisch von Kapitalisten angewendet; oder in den USA in der Baumwollproduktion, die dann in den Fabriken in England verarbeitet wurde; in Lateinamerika wurden die Azteken und Inkas versklavt und im Gold- und Silberbergbau eingesetzt.

In Brasilien wurde die Sklaverei für die Baumwoll- und Zuckerproduktion und den Abbau von Gold und Diamanten eingeführt. In anderen Worten verfolgte jede Form der Sklaverei, sowohl von Schwarzen als auch von Indigenen ein Ziel: die ursprüngliche Akkumulation von Kapital, die Entwicklung des Kapitalismus.
Die „Todsünde“ der Sklaverei ist einzig und allein die Verantwortung der Bourgeoisie, dieser neuen sozialen Klasse, die mit dem ausbeuterischen System des Kapitalismus aufkam.

Von dieser Ausbeutung profitierten in erster Linie die Eliten in Europa und ihre Juniorpartner in Amerika und Afrika.

Rassismus – egal ob er sich gegen Schwarze, gegen indigene Völker oder gegen wen auch immer richtet - hat heutzutage nur ein Ziel: die Spaltung der ArbeiterInnen, die davon abgehalten werden sollen, die wirklichen Schuldigen für die Existenz dieser Auswüchse zu finden: Kapital und seine Eigentümern, die Kapitalisten.

Wie der große Philosoph Karl Marx im ersten Band des Kapitals ausführt, „wurde das kapitalistische System bluttriefend geboren“.
Deshalb vertritt das Movimiento Negro Socialista auch die Losung: „Rassismus und Kapitalismus sind zwei Seiten derselben Medaille“.
(…)
Und ist es möglich die momentane Situation der immensen sozialen Ungleichheit zu ändern, sogar innerhalb dieses Systems? Natürlich ist das möglich!
Und es kann damit anfangen, dass allen Menschen eine qualitativ hochwertige, freie Bildung geboten wird, auf Ebene der Volksschulen, der höheren Schulen und der Universitäten.

Wie kann es sein, dass dieses Land, das keine öffentlichen Universitäten für alle hat, Millionen von Dollars in Form von Steuerbefreiungen in das System der Privatunis schüttet und Privatschulen subventioniert, wo viele Kurse kaum das Durchschnittsniveau erreichen, das vom MEC [Ministerium für Bildung und Kultur] eingeführt wurde?

Wie kommen wir dazu Milliarden von Dollars an kapitalistische Banker zu bezahlen, während für das Gesundheits- und Bildungssystem bzw. den sozialen Wohnungsbau nicht genügend Geld zur Verfügung steht?
Die finanziellen Ressourcen dafür wären jedoch im Budget schon seit langem vorhanden. Was fehlt, ist der politische Wille, um wirklich etwas zu verändern.
Aber ich will nun zu der Frage der Hautfarbe und der Einführung von Quoten kommen.

Im Fernsehen sehen heute alle BrasilianerInnen, dass ArbeiterInnen frei sind von den Bedingungen der Sklaverei und sie sehen auch ihre Hautfarbe! Soll man ihnen jetzt sagen, dass Weiße anders sind als Schwarze?
Quoten sind nur die Spitze des Eisbergs und ein Symbol dafür, wie eine nach „Rassen“ geteilte Gesellschaft aussehen würde.
Wenn angefangen mit dem Bildungssystem Quoten eingeführt würden, dann lehren wir den Kindern von klein auf, dass sie verschiedene Rechte haben werden.

Zur gleichen Zeit werden Quoten für Unternehmen vorgeschlagen, wie z.B. in Kapitel V, § 45 des Gesetzes 3198, das Statut über die Rassen, das einstimmig vom Repräsentantenhaus angenommen wurde: „Die öffentlichen Behörden werden die Möglichkeit haben, steuerliche Anreize für Unternehmen mit mehr als 20 Angestellten zu gewähren, wenn diese mindestens 20% ihrer Belegschaft mit schwarzen ArbeitnehmerInnen besetzen.“

Die Geschichte hat uns schon einmal gezeigt, wohin das führt: zuerst wird den Kindern von ArbeiterInnen gelehrt, dass es „menschliche Rassen“ und eine Schuld der „Weißen“ gegenüber den „Schwarzen“ gibt.
Wenn diese Kinder auf den Arbeitsmarkt kommen, führt das Gesetz Privilegien für ArbeiterInnen mit dunkler Hautfarbe ein. Was ist der nächste Schritt bei dem Ganzen?

Die Gründung von Gewerkschaften für Weiße und Gewerkschaften für Schwarze.
Und schließlich haben wir ein Land, wo der Kampf für allgemeine Rechte, wie z.B. für alle arbeitenden Menschen, ersetzt wird durch den Kampf für die Rechte von ethnischen Gruppen, Völkern und Rassen.

Stellen Sie sich zwei Väter oder Mütter vor, die in der gleichen Gemeinde das gleich schwere Leben führen, einer hellhäutig, der andere dunkelhäutig. Stellen Sie sich vor, der hellhäutige Arbeiter verliert seinen Arbeitsplatz zugunsten seines Nachbarn, der eine dunkle Hautfarbe hat. Stellen Sie sich diese Situation Millionen Male wiederholt vor!

Die Geschichte hat uns gelehrt, wohin der Kampf ums Überleben führen kann.
Die ganze Geschichte hindurch waren jene, die rassistische Argumente verwendet haben, immer die Konservativen, die Reaktionäre: von Louis Farracan bis Idi Amin Dada, von Mussolini bis Botha, von Hitler bis Radovan Karadzic.
Alle führten ihr Volk in eine Tragödie! Das ist nicht die Zukunft, nicht einmal ansatzweise, die wir für unsere Kinder und Enkelkinder wollen.

Diese Politik der Quoten, die von Nixon einst eingeführt und von der milliardenschweren Ford-Foundation exportiert wurde, hat ein Ziel im Sinn: dem Kampf für allgemeine Rechte soll ein Ende gesetzt werden, oder, um es genauer zu sagen, die öffentlichen Ausgaben für arbeitende Menschen sollen auf diesem Weg gekürzt werden.

Es ist die Politik des Verteilens der Armut unter den ArbeiterInnen und den Kindern von ArbeiterInnen, die jeden Tag für ihre Rechte und ihr Überleben kämpfen, während die Reichen reicher und die Armen ärmer und obendrein gegen einander ausgespielt werden.

Es wird also eine Spaltung erzeugt, die in unserem Land so nicht existiert.
In den USA, dem reichsten und mächtigsten Land der Welt, ist die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen Schwarz und Weiß weiter auseinandergegangen, der Rassismus besteht weiter, seit diese Politik der Quoten eingeführt wurde. Ja, es hat sich ein schwarzes Kleinbürgertum gebildet, das, wie zu sehen ist, mit Zähnen und Klauen am System hängt, von dem es geschaffen wurde, während der Großteil der Schwarzen, vor allem die Jugend, weiterhin unter den gleichen oder sogar schlechteren Bedingungen leben, wie wir in der jüngsten Krise gesehen haben.

Meine Damen und Herren.
Heute müssen in Brasilien hunderte, vielleicht tausende von Gesetzen existieren, die auf der Idee von der Klassifizierung der Bevölkerung nach Rassen basieren.
Es liegt in ihren Händen eine wichtige Entscheidung zu treffen, die vielleicht oder auch nicht das Leben zukünftiger Generationen, entsprechend der rückschrittlichen Idee von einer Klassifizierung der Menschen nach Rassen, bestimmen wird. Eine Idee, die für überall, wo sie bisher umgesetzt wurde, zu einer Tragödie geführt hat.

In Ihren Händen haben sie die Macht größeres Leid zu verhindern.
Eine Politik der Rassenunterschiede kann nur von jenen verteidigt werden, die den Kampf für Gleichheit aufgegeben haben.

Unsererseits bleiben wir voll der Zuversicht in die Stärke der arbeitenden Menschen Brasiliens. Dieses mutige brasilianische Volk, das viele Schlachten für Freiheit und Gleichheit geschlagen hat. Wir sind überzeugt, dass durch diese Kraft und Energie die bestehenden Ungleichheiten überwunden werden können.
Und wir werden in einer Gesellschaft leben können, in der das Wort Glück nicht einer weitentfernten Zukunft angehört, sondern in der es ein Teil des tagtäglichen Lebens der brasilianischen ArbeiterInnen ist und in der Menschen gewertet werden nach der Stärke ihres Charakters nicht nach ihrer Hautfarbe.
Danke!“

slider unten de rev

bdk slider unten

derfunke.de verwendet Cookies!

Hiermit stimmen Sie der weiteren Nutzung unserer Seite und der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Einverstanden!

Datenschutzerklärung

Geltungsbereich

Diese Datenschutzerklärung klärt Nutzer über die Art, den Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den verantwortlichen Anbieter [HIER BITTE IHREN NAMEN, ADRESSE, EMAIL UND TELEFONNUMMER EINTRAGEN] auf dieser Website (im folgenden “Angebot”) auf.

Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes finden sich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG).

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit dem Anbieter (zum Beispiel per Kontaktformular oder E-Mail) werden die Angaben des Nutzers zwecks Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen, gespeichert.

Newsletter

Mit dem Newsletter informieren wir Sie über uns und unsere Angebote.

Wenn Sie den Newsletter empfangen möchten, benötigen wir von Ihnen eine valide Email-Adresse sowie Informationen, die uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen Email-Adresse sind bzw. deren Inhaber mit dem Empfang des Newsletters einverstanden ist. Weitere Daten werden nicht erhoben. Diese Daten werden nur für den Versand der Newsletter verwendet und werden nicht an Dritte weiter gegeben.

Mit der Anmeldung zum Newsletter speichern wir Ihre IP-Adresse und das Datum der Anmeldung. Diese Speicherung dient alleine dem Nachweis im Fall, dass ein Dritter eine Emailadresse missbraucht und sich ohne Wissen des Berechtigten für den Newsletterempfang anmeldet.

Ihre Einwilligung zur Speicherung der Daten, der Email-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen. Der Widerruf kann über einen Link in den Newslettern selbst, in Ihrem Profilbereich oder per Mitteilung an die oben stehenden Kontaktmöglichkeiten erfolgen.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Es kann vorkommen, dass innerhalb dieses Onlineangebotes Inhalte Dritter, wie zum Beispiel Videos von YouTube, Kartenmaterial von Google-Maps, RSS-Feeds oder Grafiken von anderen Webseiten eingebunden werden. Dies setzt immer voraus, dass die Anbieter dieser Inhalte (nachfolgend bezeichnet als "Dritt-Anbieter") die IP-Adresse der Nutzer wahr nehmen. Denn ohne die IP-Adresse, könnten sie die Inhalte nicht an den Browser des jeweiligen Nutzers senden. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Jedoch haben wir keinen Einfluss darauf, falls die Dritt-Anbieter die IP-Adresse z.B. für statistische Zwecke speichern. Soweit dies uns bekannt ist, klären wir die Nutzer darüber auf.

Cookies

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden.

Sie können viele Online-Anzeigen-Cookies von Unternehmen über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/uk/your-ad-choices/ verwalten.

Verwendung von Facebook Social Plugins

Dieses Angebot verwendet Social Plugins ("Plugins") des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird ("Facebook"). Die Plugins sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen "Like", "Gefällt mir" oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz "Facebook Social Plugin" gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebots aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend seinem Kenntnisstand:

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Angebots aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer , können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Angebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor dem Besuch des Internetauftritts bei Facebook ausloggen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: https://www.facebook.com/settings?tab=ads.

+1 Schaltfläche von Google+

Dieses Angebot verwendet die “+1″-Schaltfläche des sozialen Netzwerkes Google Plus, welches von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States betrieben wird (“Google”). Der Button ist an dem Zeichen “+1″ auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebotes aufruft, die eine solche Schaltfläche enthält, baut der Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Google auf. Der Inhalt der “+1″-Schaltfläche wird von Google direkt an seinen Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit der Schaltfläche erhebt. Laut Google werden ohne einen Klick auf die Schaltfläche keine personenbezogenen Daten erhoben. Nur bei eingeloggten Mitgliedern, werden solche Daten, unter anderem die IP-Adresse, erhoben und verarbeitet.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Google sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre können die Nutzer Googles Datenschutzhinweisen zu der “+1″-Schaltfläche entnehmen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html und der FAQ: http://www.google.com/intl/de/+1/button/.

Twitter

Dieses Angebot nutzt die Schaltflächen des Dienstes Twitter. Diese Schaltflächen werden angeboten durch die Twitter Inc., 795 Folsom St., Suite 600, San Francisco, CA 94107, USA. Sie sind an Begriffen wie "Twitter" oder "Folge", verbunden mit einem stillisierten blauen Vogel erkennbar. Mit Hilfe der Schaltflächen ist es möglich einen Beitrag oder Seite dieses Angebotes bei Twitter zu teilen oder dem Anbieter bei Twitter zu folgen.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Internetauftritts aufruft, die einen solchen Button enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Twitter auf. Der Inhalt des Twitter-Schaltflächen wird von Twitter direkt an den Browser des Nutzers übermittelt. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Twitter mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer entsprechend seinem Kenntnisstand. Nach diesem wird lediglich die IP-Adresse des Nutzers die URL der jeweiligen Webseite beim Bezug des Buttons mit übermittelt, aber nicht für andere Zwecke, als die Darstellung des Buttons, genutzt.
Weitere Informationen hierzu finden sich in der Datenschutzerklärung von Twitter unter http://twitter.com/privacy.

Widerruf, Änderungen, Berichtigungen und Aktualisierungen

Der Nutzer hat das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten über die personenbezogenen Daten, die über ihn gespeichert wurden. Zusätzlich hat der Nutzer das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung seiner personenbezogenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Datenschutz-Muster von Rechtsanwalt Thomas Schwenke - I LAW it

veranstaltungen 2

werde aktiv 2

button deutsche rev homepage

Modulblock Shop

Modulblock DefenceMarxism