Venezuela: Wirtschaftskrieg vor den Wahlen

Die Wahlen zur Nationalversammlung am 26. September sind von entscheidender Bedeutung. Nach einem jahrelangen Wirtschaftskrieg der Opposition besteht nun die Gefahr, dass die PSUV die Mehrheit verliert.
Die wirtschaftliche Krise ist das zentrale Thema im Vorfeld der kommenden Wahlen. In der ersten Hälfte dieses Jahres fiel das venezolanische BIP um 5,8%. Der aktuelle Finanzbericht des wichtigsten Staatsbetriebes, des Ölkonzerns PDVSA, der auch die Haupteinnahmequelle des Staates ist, stellt einen Rückgang des Nettogewinns um 52,2 % in 2009 fest.

Die Wahlen zur Nationalversammlung am 26. September sind von entscheidender Bedeutung. Nach einem jahrelangen Wirtschaftskrieg der Opposition besteht nun die Gefahr, dass die PSUV die Mehrheit verliert.
Die wirtschaftliche Krise ist das zentrale Thema im Vorfeld der kommenden Wahlen. In der ersten Hälfte dieses Jahres fiel das venezolanische BIP um 5,8%. Der aktuelle Finanzbericht des wichtigsten Staatsbetriebes, des Ölkonzerns PDVSA, der auch die Haupteinnahmequelle des Staates ist, stellt einen Rückgang des Nettogewinns um 52,2 % in 2009 fest.

Wirtschaftssabotage

Die herrschende Klasse nutzt ihre Macht über die Hebel der Wirtschaft, um zu sabotieren und so den revolutionären Willen der Massen zu brechen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von KarrieristInnen, die sich das rote T-Shirt des Chavismo übergestreift haben, um in der PSUV und im Staatsapparat aufzusteigen. Diese Elemente agieren genau gleich wie die Kapitalisten. Durch Horten und Spekulation werden Knappheit und Inflation bei Gütern des täglichen Bedarfs geschürt. Die Teuerung betrug dieses Jahr 11,3%, was höher als der Durchschnitt der letzten Jahre (6,7%) ist.

Chávez versucht die Probleme mit Hilfe von Sozialprojekten, wie Misión Mercal und PDVAL, zu bekämpfen, welche Nahrungsmittel unter dem Marktpreis verkaufen und somit für die Bevölkerung leistbar machen sollen. Auch wurden einzelne Teile der Wirtschaft verstaatlicht. Das ist aber zu wenig, denn noch immer werden 70% des BIP im Privatsektor erzeugt und in zentralen Bereichen, wie der Nahrungsmittelbranche wird ein Großteil der Waren importiert und die Verteilung befindet sich trotz einzelner Verstaatlichungen noch immer hauptsächlich in den Händen privater Supermärkte und Konzerne. Und auch die staatlichen Sozialprojekte sind von Korruption und Spekulation betroffen. So wurden zum Beispiel im Mai dieses Jahres vom Geheimdienst 2.334 Container Nahrungsmittel gefunden, die von den Topmanagern der staatlichen Firma PDVAL versteckt worden waren. Diese korrupte Bürokratie hortete systematisch Lebensmittel, um diese auf den Schwarzmarkt zu bringen. Als Konsequenz der Entdeckung des geheimen Lebensmittellagers wurde der Chef von PDVAL verhaftet und des Betrugs angeklagt. So lässt sich das Problem der Bürokratie aber nicht ausreichend bekämpfen. Laut einem von PDVAL-ArbeiterInnen verfassten Bericht existiert eine Art organisierte Mafia in dem Staatsbetrieb, die zumindest die 12 Topmanager involviert. Solche Sabotage zeigt sich auf allen Ebenen. Auch die Staatsbürokratie, die die soziale Basis des rechten Flügels der PSUV bildet, spielt eine für die Revolution extrem schädliche Rolle. Sie lähmt die Revolution, indem sie die Umsetzung fortschrittlicher Gesetze verhindert und sich massenweise bürokratische Schikanen (verschiedenste angeblich notwendige Genehmigungen etc.) einfallen lässt. Sie versuchen jegliche fortschrittliche Bewegung, jede Betriebsbesetzung und die Versuche der Arbeiterkontrolle, die sich von unten entwickeln, zu ersticken. Dieser staatlichen Bürokratie kann nicht durch „moderate“ Zugeständnisse entgegengewirkt werden, sondern nur durch die Einführung von Arbeiterkontrolle, durch die jederzeitige Wähl- und Abwählbarkeit von FunktionärInnen, die nicht mehr verdienen dürfen als die, die sie zu vertreten haben.

Ganz oder gar nicht

Die Probleme von Sabotage, Inflation, Kriminalität, und Knappheit werden von der Bürokratie schön geredet. Dadurch fühlen sich Teile der Bevölkerung von der PSUV abgestoßen, da sie diese Probleme im Alltag sehr wohl spüren. Die rechte, von den USA finanzierte Opposition spricht diese Probleme wohl an, aber nur, um zu argumentieren, dass der „Sozialismus“ angeblich dem Land schaden würde. Die Motivation dieser Leute ist klar, sind sie doch das Sprachrohr der Oligarchie. Ihr Ziel ist es die Massen zu demoralisieren. Sie können niemals die Mehrheit repräsentieren, aber versuchen durch ihre Sabotage und ihre medialen Schmutzkampagnen möglichst große Passivität und Wahlenthaltung zu erzeugen. Dann gibt es noch die Opposition, die sich als „gemäßigte Chavistas“ darstellen. Sie geben vor durch ihre „Ausgewogenheit“ die Konflikte in der venezolanischen Gesellschaft friedlich lösen zu wollen. Aber genau das ist nicht möglich. Die Oligarchie und die bolivarische Bürokratie führen ihren eigenen Interessen folgend einen unversöhnlichen Krieg gegen die revolutionäre Bewegung. Sie werden sich nicht dazu überreden lassen nur einen „halben“ Krieg zu führen. Die Linie des „toleranten Chavismo“ ist eine gefährliche Illusion, denn einen Mittelweg zwischen Revolution und Konterrevolution kann es nicht geben. Das haben die letzten Jahre deutlich gezeigt. Es kann nicht zwei Herren in einem Haus geben. Entweder die Oligarchie kontrolliert Staat und Wirtschaft, oder die Arbeiterklasse. Alle Versuche einer „gemischten Wirtschaft“ erzeugen nur Chaos, da die Oligarchie sich gegen die Beschneidung ihrer Entscheidungsmacht über die Wirtschaft durch einzelne Verstaatlichungen wehrt, wenn die entscheidenden Machtmittel (Banken, Großkonzerne, Außenhandel etc.) in ihren Händen gelassen werden!

Die Probleme der Sabotage, Korruption, Inflation, Armut und Kriminalität lassen sich nur lösen, indem die entscheidenden Teile der Wirtschaft verstaatlicht und einem demokratischen Plan unterstellt werden, der eine vernünftige Planung der Ressourcen im Sinne der Massen ermöglicht. Das Problem der Bürokratie wiederum lässt sich nur durch eine demokratische Verwaltung durch Räte in Betrieben und Staatvierteln bekämpfen. Die Revolution ist entweder sozialistisch, oder sie ist nicht!

slider unten de rev

bdk slider unten

derfunke.de verwendet Cookies!

Hiermit stimmen Sie der weiteren Nutzung unserer Seite und der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Einverstanden!

Datenschutzerklärung

Geltungsbereich

Diese Datenschutzerklärung klärt Nutzer über die Art, den Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den verantwortlichen Anbieter [HIER BITTE IHREN NAMEN, ADRESSE, EMAIL UND TELEFONNUMMER EINTRAGEN] auf dieser Website (im folgenden “Angebot”) auf.

Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes finden sich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG).

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit dem Anbieter (zum Beispiel per Kontaktformular oder E-Mail) werden die Angaben des Nutzers zwecks Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen, gespeichert.

Newsletter

Mit dem Newsletter informieren wir Sie über uns und unsere Angebote.

Wenn Sie den Newsletter empfangen möchten, benötigen wir von Ihnen eine valide Email-Adresse sowie Informationen, die uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen Email-Adresse sind bzw. deren Inhaber mit dem Empfang des Newsletters einverstanden ist. Weitere Daten werden nicht erhoben. Diese Daten werden nur für den Versand der Newsletter verwendet und werden nicht an Dritte weiter gegeben.

Mit der Anmeldung zum Newsletter speichern wir Ihre IP-Adresse und das Datum der Anmeldung. Diese Speicherung dient alleine dem Nachweis im Fall, dass ein Dritter eine Emailadresse missbraucht und sich ohne Wissen des Berechtigten für den Newsletterempfang anmeldet.

Ihre Einwilligung zur Speicherung der Daten, der Email-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen. Der Widerruf kann über einen Link in den Newslettern selbst, in Ihrem Profilbereich oder per Mitteilung an die oben stehenden Kontaktmöglichkeiten erfolgen.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Es kann vorkommen, dass innerhalb dieses Onlineangebotes Inhalte Dritter, wie zum Beispiel Videos von YouTube, Kartenmaterial von Google-Maps, RSS-Feeds oder Grafiken von anderen Webseiten eingebunden werden. Dies setzt immer voraus, dass die Anbieter dieser Inhalte (nachfolgend bezeichnet als "Dritt-Anbieter") die IP-Adresse der Nutzer wahr nehmen. Denn ohne die IP-Adresse, könnten sie die Inhalte nicht an den Browser des jeweiligen Nutzers senden. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Jedoch haben wir keinen Einfluss darauf, falls die Dritt-Anbieter die IP-Adresse z.B. für statistische Zwecke speichern. Soweit dies uns bekannt ist, klären wir die Nutzer darüber auf.

Cookies

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden.

Sie können viele Online-Anzeigen-Cookies von Unternehmen über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/uk/your-ad-choices/ verwalten.

Verwendung von Facebook Social Plugins

Dieses Angebot verwendet Social Plugins ("Plugins") des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird ("Facebook"). Die Plugins sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen "Like", "Gefällt mir" oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz "Facebook Social Plugin" gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebots aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend seinem Kenntnisstand:

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Angebots aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer , können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Angebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor dem Besuch des Internetauftritts bei Facebook ausloggen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: https://www.facebook.com/settings?tab=ads.

+1 Schaltfläche von Google+

Dieses Angebot verwendet die “+1″-Schaltfläche des sozialen Netzwerkes Google Plus, welches von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States betrieben wird (“Google”). Der Button ist an dem Zeichen “+1″ auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebotes aufruft, die eine solche Schaltfläche enthält, baut der Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Google auf. Der Inhalt der “+1″-Schaltfläche wird von Google direkt an seinen Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit der Schaltfläche erhebt. Laut Google werden ohne einen Klick auf die Schaltfläche keine personenbezogenen Daten erhoben. Nur bei eingeloggten Mitgliedern, werden solche Daten, unter anderem die IP-Adresse, erhoben und verarbeitet.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Google sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre können die Nutzer Googles Datenschutzhinweisen zu der “+1″-Schaltfläche entnehmen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html und der FAQ: http://www.google.com/intl/de/+1/button/.

Twitter

Dieses Angebot nutzt die Schaltflächen des Dienstes Twitter. Diese Schaltflächen werden angeboten durch die Twitter Inc., 795 Folsom St., Suite 600, San Francisco, CA 94107, USA. Sie sind an Begriffen wie "Twitter" oder "Folge", verbunden mit einem stillisierten blauen Vogel erkennbar. Mit Hilfe der Schaltflächen ist es möglich einen Beitrag oder Seite dieses Angebotes bei Twitter zu teilen oder dem Anbieter bei Twitter zu folgen.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Internetauftritts aufruft, die einen solchen Button enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Twitter auf. Der Inhalt des Twitter-Schaltflächen wird von Twitter direkt an den Browser des Nutzers übermittelt. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Twitter mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer entsprechend seinem Kenntnisstand. Nach diesem wird lediglich die IP-Adresse des Nutzers die URL der jeweiligen Webseite beim Bezug des Buttons mit übermittelt, aber nicht für andere Zwecke, als die Darstellung des Buttons, genutzt.
Weitere Informationen hierzu finden sich in der Datenschutzerklärung von Twitter unter http://twitter.com/privacy.

Widerruf, Änderungen, Berichtigungen und Aktualisierungen

Der Nutzer hat das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten über die personenbezogenen Daten, die über ihn gespeichert wurden. Zusätzlich hat der Nutzer das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung seiner personenbezogenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Datenschutz-Muster von Rechtsanwalt Thomas Schwenke - I LAW it

veranstaltungen 2

werde aktiv 2

button deutsche rev homepage

Modulblock Shop

Modulblock DefenceMarxism