Frankreich: „Bossnapping“ und der "Rechtsstaat"

Angesichts der extrem militanten Proteste von ArbeiterInnen gegen Stellenabbau und Werksschließungen analysiert Jérôme Métellus von unserer Schwesterzeitung La Riposte die Perspektiven des Klassenkampfs in Frankreich.

Angesichts der extrem militanten Proteste von ArbeiterInnen gegen Stellenabbau und Werksschließungen analysiert Jérôme Métellus von unserer Schwesterzeitung La Riposte die Perspektiven des Klassenkampfs in Frankreich.


Angesichts des vermehrten Auftretens von Freiheitsberaubungen von Vorgesetzten und der Explosion des Zorns der ArbeitnehmerInnen bei Continental hat die Regierung Sarkozy rechtliche Sanktionen angedroht. „Wir sind in einem Rechtsstaat. Ich werde solche Handlungen nicht dulden“, verkündete der Präsident. Andere Politiker haben dieselbe Keule geschwungen. Die Arbeitgeberorganisationen applaudieren. So predigt Laurence Parisot, Vertreterin der zentralen französischen Arbeitgebervereinigung MEDEF: „Niemals können Ungerechtigkeit und Verzweiflung eine Überschreitung des Gesetzes rechtfertigen, sonst wären wir sehr schnell kein Rechtsstaat mehr.“

Wie so oft kommt Laurence Parisot das Verdienst zu, in Reinform den Standpunkt der habgierigen Ultrareichen, die die Wirtschaft des Landes besitzen und zerstören, auszudrücken. Das Bemühen der Lohnabhängigen, ihr täglich Brot zu verteidigen, muss peinlich genau auf die Grenzen des „Rechtstaates“ beschränkt bleiben, teilt sie uns mit. Der „Rechtsstaat“ erlaubt aber die Ausbeutung der ArbeiterInnen durch die Bosse, die aus ihren Angestellten noch den letzten Tropfen Schweiß auspressen, um anschließend ihr Leben und ihre Familien am Altar des Profits zu opfern, indem sie ihnen ihre Arbeit – ihre einzige Einnahmequelle – wegnehmen. Der Rechtsstaat schwebt keineswegs über den sozialen Klassen. Er ist vielmehr Richter und Partei zugleich. In letzter Instanz verteidigt er die Interessen der Kapitalisten. Im Wesentlichen vermitteln die Aussagen von Laurence Parisot die Botschaft, dass die ArbeiterInnen im Angesicht der Krise akzeptieren müssen, dass das ganze kapitalistische System auf Ungerechtigkeit und Ausbeutung basiert. Sollen sie daran verzweifeln, wenn sie wollen, aber bitte im Stillen! Doch damit sind die ArbeiterInnen nicht einverstanden! Die Wut gegen das System wächst jeden Tag im ganzen Land ein Stück mehr.

Eine Tatsache ist der Aufmerksamkeit zahlreicher Lohnabhängiger nicht entgangen: Während auf der einen Seite die Bankiers und Industriellen, die die Wirtschaft ins Chaos gestürzt haben, vom Staat mit Subventionen in Milliardenhöhe für ihr kriminelles Vorgehen belohnt werden – Subventionen deren Finanzierung nebenbei bemerkt wieder von Lohnabhängigen getragen werden müssen – hat der Staat für den Protest der ArbeiterInnen von Continental kein Verständnis. In der Vergangenheit hatten die ArbeiterInnen viele Verschlechterungen wie Arbeitszeitverlängerung akzeptiert, um ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Jetzt sind diese in Gefahr. Die Scheinheiligkeit der Politiker kennt keine Grenzen, wenn sie sich angesichts einer solchen Situation über ein paar zerbrochene Fenster und Stühle in der Unterpräfektur von Compiègne genüsslich empören. Erinnern wir uns: die Groupe Continental France hat 2008 über 600 Millionen Euro Gewinn gemacht und die Angestellten von Clairoix waren im Januar 2008 im Gegenzug für das „Versprechen“, dass dieser Standort mindestens bis 2012 erhalten bleibt, zur 40-Stunden-Woche zurück gekehrt. Durch diese Ausweitung der Arbeitszeit konnten die Aktionäre von Continental Woche für Woche zusätzliche Profite aus der Mehrarbeit der ArbeiterInnen dieser Zweigstelle ziehen. Und jetzt, da ihre Gier gestillt ist, werfen sie sie auf die Straße wie schmutzige Lumpen.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Manager der Dexia-Bank – die 900 Arbeitsplätze streicht und vom französischen und vom belgischen Staat mit einer Hilfe von 6,4 Milliarden Euro gerettet wurde – „Boni“ in Höhe von 8 Millionen Euro abkassiert haben. Axel Miller, Ex-Generaldirektor der Bank, erhält alleine eine Abfindungsprämie von 825.000 Euro. Diese Summe repräsentiert das 795-fache eines monatlichen Mindestlohns – das entspricht 66 Jahre Einkommen eines Mindestlohnempfängers. In wenigen Sekunden hat sich dieser Mann also, ohne dafür einen Finger rühren zu müssen, mehr Geld in die Taschen gesteckt, als viele französische ArbeiterInnen in ihrem ganzen Leben durch ihre Arbeit verdienen können. Natürlich gibt der Staat vor, dagegen zu protestieren. Aber Axel Miller und seine Freunde haben nichts zu befürchten. Der „Rechtsstaat“ und die „republikanische Ordnung“ werden in ihrem Fall nicht angerufen werden. Die geheuchelte Empörung der Regierung richtet sich in Wirklichkeit gegen die Millionen von ArbeiterInnen und Arbeitslosen, vor deren Wut über die „goldenen Hängematten“ und andere „Boni“ für die ManagerInnen sie sich fürchten.

Radikale Minderheiten?

Die Ausweitung des Konflikts, das Ansteigen der Arbeitsniederlegungen und der Freiheitsberaubungen drängen die Regierung und die Bosse dazu, eines ihrer ältesten Propaganda- und Spaltungsmittel auf den Plan zu rufen – die Theorie von den „radikalen Minderheiten“. Sie stellen es so dar, wie wenn die sozialen Kämpfe nicht das unvermeidbare Resultat eines ungerechten Systems, sondern lediglich das Ergebnis von dunklen Manövern einer handvoll „Radikaler“ wären. Verunsichert durch den explosionsartigen Ausbruch der Wut gelingt es einigen Unternehmern und Politikern anscheinend, sich selbst von dieser absurden Idee zu überzeugen. Im Angesicht der ansteigenden Verzweiflung werden sie von Panik ergriffen und versuchen, sich mit der Benennung von ein paar wenigen isolierten Schuldigen zu beruhigen. „Die radikale Linke“ wird beschworen; die Freiheitsberaubungen seien das Werk von Lohnabhängigen „mit Minderheitspositionen“. Oder anders gesagt: Die Mehrheit der ArbeiterInnen setze ihr Vertrauen in den guten Willen des Staates und der Arbeitgeber.

Hinter dieser Wahrnehmung der Situation steckt ein tiefes Misstrauen gegenüber den Lohnabhängigen: „Man beutet diese ArbeiterInnen schon so lange aus! Wir kennen sie gut. Man hat ihnen alles zugemutet. Sie sind unfähig, sich eigenständig gegen die Missstände zu wehren“ – das ist das typische Vorurteil der Kapitalisten. Sehr deutlich wird das von Marcus Kerriou – Manager der Firma Molex in Villemur-sur-Tarn – in einem Interview vom 23. April 2009 in Le Parisien ausgesprochen. Marcus Kerriou war 26 Stunden lang von den ArbeiterInnen der Fabrik, deren Schließung für den Sommer angekündigt worden war, eingesperrt. Auf die Frage „Verstehen Sie die Wut der Lohnabhängigen?“ antwortete Kerriou: „Das wird doch alles von außen gesteuert! Es gibt eine Kluft zwischen der Professionalität, mit der die Kommunikation geleitet wird und dem intellektuellen Niveau gewisser ArbeiterInnen. Ganz offensichtlich bedeutet das, dass hinter all dem die Gewerkschaftszentralen stecken, allen voran die CGT, und radikale Elemente, die von der wirtschaftlichen Realität völlig abgekoppelt sind.“ Was für eine Verachtung für die ArbeiterInnen, die durch ihre Arbeit den Reichtum von Kerriou und Konsorten geschaffen haben! Aber das ist genau die Meinung, die alle Großunternehmer in verschiedenen Schattierungen tief im Innern vertreten. Sie tendieren dabei dazu, die Geschichte mit ihren großen, revolutionären Bewegungen und der kollektiven Intelligenz der Arbeiterklasse zu vergessen. Die Zukunft wird ihnen einige dieser Lehren wieder ins Gedächtnis rufen.

Revolutionäres Risiko?

Die blinde Verachtung der Unternehmer gegenüber den Lohnabhängigen ist nur eine Seite der Medaille. Denn gleichzeitig spüren die intelligentesten Teile der herrschenden Klasse, dass wir mit der weltweiten Rezession in eine Periode eingetreten sind, die mit sozialen Unruhen schwanger geht. So hat Dominique de Villepin [UMP, ehemaliger Premierminister] während eines kürzlich auf Europe 1 ausgestrahlten Interviews verkündet: „Es besteht ein revolutionäres Risiko in Frankreich. Wieso? Weil die Schließung von Fabriken, der Anstieg der Zahl der Arbeitslosen bestimmten Teilen der französischen Bevölkerung das Gefühl von Ungleichheit in der Behandlung und der Bereitstellung von Ressourcen vermittelt – das Gefühl, dass man viel in die Banken investiert, dass man viel in die Unternehmen investiert, aber dass die ArbeitnehmerInnen die Rechnung für die Krise bezahlen und dass immer dieselben leiden müssen. Das müssen wir berücksichtigen, wenn wir passende Antworten finden wollen.“ Später wies er dann noch auf die Gefahr von „kollektiven Verhaltensweisen, die wir nicht mehr kontrollieren können“ hin.

Die Journalisten und Politiker der Rechten haben diese Aussagen des Ex-Premierministers gemeinhin als bloßen Ausdruck der Abneigung gegenüber Nicolas Sarkozy interpretiert. Es besteht kein Zweifel daran, dass diese beiden Männer sich hassen. Nichtsdestotrotz ist diese Interpretation von Villepins Aussage sehr kurzsichtig. In Wirklichkeit drückt Villepin eine Erkenntnis aus, die in den obersten Rängen der Gesellschaft langsam Verbreitung findet. Gleichzeitig gibt er eine Warnung an die Kapitalisten und die Regierung aus: der Bogen läuft Gefahr zu brechen, wenn er überspannt wird!

Wir können in Zukunft noch mit mehreren Aufrufen dieser Art von Seiten jener Politiker und Kommentatoren, die sich mit Leib und Seele dem kapitalistischen System verschrieben haben, rechnen. Aber sie werden gar nichts ausrichten können. Einerseits sind die Regierungen – in Frankreich und auch anderswo – machtlos gegenüber der weltweiten Wirtschaftskrise. Andererseits sind die Kapitalisten zu sehr damit beschäftigt, ihre Profite zu retten um die Ratschläge eines Dominique de Villepin ernst zu nehmen. Sie werden versuchen (und sind jetzt schon fleißig dabei) das gesamte Gewicht der Krise auf dem Rücken der Masse der Bevölkerung abzuladen. In einem gewissen Stadium wird das unvermeidlich in eine massive Mobilisierung der Arbeiterschaft münden, die die Bürgerlichen nach den Worten von Villepin dann „nicht mehr kontrollieren können“. La Riposte hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass keine Gesellschaft unendlich lange diese Abwärtsspirale verfolgen kann ohne dabei die materielle und psychologische Basis für eine revolutionäre Situation zu schaffen.

Die Freiheitsberaubungen sind eine Veranschaulichung der sich gerade vollziehenden Veränderungen in der Stimmung der Arbeiterklasse. Es handelt sich dabei keineswegs um ein gänzlich unbekanntes Phänomen, aber ihr gehäuftes Auftreten markiert einen Wendepunkt. Indem sie ihre Chefs einsperren um sie zu Verhandlungen zu zwingen, deklarieren die ArbeiterInnen gewissermaßen: „Wir sind hier bei uns Zuhause. Hier machen wir, was wir wollen.“ Was die Kapitalisten am meisten daran verunsichert, ist die Tatsache, dass es sich dabei um den ersten Schritt in Richtung Besetzung der Fabrik handelt. Und die Besetzung eines Unternehmens ist die beste Methode, einen Kampf gegen die Schließung oder Auslagerung eines Unternehmens sowie gegen Entlassungen zu führen. Wir behaupten nicht, dass dieser Kampf einfach sein wird. Die Regierung wird dagegen protestieren und der Bewegung im Namen des „Rechtsstaates“ und des „Rechts auf Privateigentum“ drohen – also des Rechtes Millionen Familien ins Unglück zu stürzen. Aber die Besetzung ist die einzig wirksame Methode im Kampf um die Erhaltung von Arbeitsplätzen und der zentrale Hebel im Kampf um die Verstaatlichung der Unternehmen unter Kontrolle der Beschäftigten. In Venezuela gab es in der jüngsten Vergangenheit erfolgreiche Beispiele für derartige Kämpfe. Wir müssen diesem Beispiel in Frankreich folgen!

Übersetzung: Anna Götsch

slider unten de rev

bdk slider unten

derfunke.de verwendet Cookies!

Hiermit stimmen Sie der weiteren Nutzung unserer Seite und der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Einverstanden!

Datenschutzerklärung

Geltungsbereich

Diese Datenschutzerklärung klärt Nutzer über die Art, den Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den verantwortlichen Anbieter [HIER BITTE IHREN NAMEN, ADRESSE, EMAIL UND TELEFONNUMMER EINTRAGEN] auf dieser Website (im folgenden “Angebot”) auf.

Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes finden sich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG).

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit dem Anbieter (zum Beispiel per Kontaktformular oder E-Mail) werden die Angaben des Nutzers zwecks Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen, gespeichert.

Newsletter

Mit dem Newsletter informieren wir Sie über uns und unsere Angebote.

Wenn Sie den Newsletter empfangen möchten, benötigen wir von Ihnen eine valide Email-Adresse sowie Informationen, die uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen Email-Adresse sind bzw. deren Inhaber mit dem Empfang des Newsletters einverstanden ist. Weitere Daten werden nicht erhoben. Diese Daten werden nur für den Versand der Newsletter verwendet und werden nicht an Dritte weiter gegeben.

Mit der Anmeldung zum Newsletter speichern wir Ihre IP-Adresse und das Datum der Anmeldung. Diese Speicherung dient alleine dem Nachweis im Fall, dass ein Dritter eine Emailadresse missbraucht und sich ohne Wissen des Berechtigten für den Newsletterempfang anmeldet.

Ihre Einwilligung zur Speicherung der Daten, der Email-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen. Der Widerruf kann über einen Link in den Newslettern selbst, in Ihrem Profilbereich oder per Mitteilung an die oben stehenden Kontaktmöglichkeiten erfolgen.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Es kann vorkommen, dass innerhalb dieses Onlineangebotes Inhalte Dritter, wie zum Beispiel Videos von YouTube, Kartenmaterial von Google-Maps, RSS-Feeds oder Grafiken von anderen Webseiten eingebunden werden. Dies setzt immer voraus, dass die Anbieter dieser Inhalte (nachfolgend bezeichnet als "Dritt-Anbieter") die IP-Adresse der Nutzer wahr nehmen. Denn ohne die IP-Adresse, könnten sie die Inhalte nicht an den Browser des jeweiligen Nutzers senden. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Jedoch haben wir keinen Einfluss darauf, falls die Dritt-Anbieter die IP-Adresse z.B. für statistische Zwecke speichern. Soweit dies uns bekannt ist, klären wir die Nutzer darüber auf.

Cookies

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden.

Sie können viele Online-Anzeigen-Cookies von Unternehmen über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/uk/your-ad-choices/ verwalten.

Verwendung von Facebook Social Plugins

Dieses Angebot verwendet Social Plugins ("Plugins") des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird ("Facebook"). Die Plugins sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen "Like", "Gefällt mir" oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz "Facebook Social Plugin" gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebots aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend seinem Kenntnisstand:

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Angebots aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer , können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Angebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor dem Besuch des Internetauftritts bei Facebook ausloggen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: https://www.facebook.com/settings?tab=ads.

+1 Schaltfläche von Google+

Dieses Angebot verwendet die “+1″-Schaltfläche des sozialen Netzwerkes Google Plus, welches von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States betrieben wird (“Google”). Der Button ist an dem Zeichen “+1″ auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebotes aufruft, die eine solche Schaltfläche enthält, baut der Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Google auf. Der Inhalt der “+1″-Schaltfläche wird von Google direkt an seinen Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit der Schaltfläche erhebt. Laut Google werden ohne einen Klick auf die Schaltfläche keine personenbezogenen Daten erhoben. Nur bei eingeloggten Mitgliedern, werden solche Daten, unter anderem die IP-Adresse, erhoben und verarbeitet.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Google sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre können die Nutzer Googles Datenschutzhinweisen zu der “+1″-Schaltfläche entnehmen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html und der FAQ: http://www.google.com/intl/de/+1/button/.

Twitter

Dieses Angebot nutzt die Schaltflächen des Dienstes Twitter. Diese Schaltflächen werden angeboten durch die Twitter Inc., 795 Folsom St., Suite 600, San Francisco, CA 94107, USA. Sie sind an Begriffen wie "Twitter" oder "Folge", verbunden mit einem stillisierten blauen Vogel erkennbar. Mit Hilfe der Schaltflächen ist es möglich einen Beitrag oder Seite dieses Angebotes bei Twitter zu teilen oder dem Anbieter bei Twitter zu folgen.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Internetauftritts aufruft, die einen solchen Button enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Twitter auf. Der Inhalt des Twitter-Schaltflächen wird von Twitter direkt an den Browser des Nutzers übermittelt. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Twitter mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer entsprechend seinem Kenntnisstand. Nach diesem wird lediglich die IP-Adresse des Nutzers die URL der jeweiligen Webseite beim Bezug des Buttons mit übermittelt, aber nicht für andere Zwecke, als die Darstellung des Buttons, genutzt.
Weitere Informationen hierzu finden sich in der Datenschutzerklärung von Twitter unter http://twitter.com/privacy.

Widerruf, Änderungen, Berichtigungen und Aktualisierungen

Der Nutzer hat das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten über die personenbezogenen Daten, die über ihn gespeichert wurden. Zusätzlich hat der Nutzer das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung seiner personenbezogenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Datenschutz-Muster von Rechtsanwalt Thomas Schwenke - I LAW it

veranstaltungen 2

werde aktiv 2

button deutsche rev homepage

Modulblock Shop

Modulblock DefenceMarxism