Reformismus vs. Revolution: DIE LINKE in der Programmdebatte
Montag, 25. November 2019, 20:00 - 22:00
Kontakt  Marxistische Studierende Berlin und Der Funke - Marxistische Linke

Die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland wächst und mit ihr die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Die Folge ist eine Anti-Establishment-Haltung. Die "Volksparteien", besonders die SPD, verlieren massiv an Unterstützung. Eigentlich ideale Bedingungen für eine linke Partei um eine linke, radikale Massenbewegung aufzubauen.

Und trotzdem kann die Partei DIE LINKE daraus keinen Nutzen für sich ziehen. Ein kleiner Teil der Bevölkerung schließt sich der AfD an, die sich demagogisch als einzige radikale Oppositions- und Anti-Establishment-Partei präsentiert. Die Mehrheit aber bleibt frustriert zuhause. Da wo Protestbewegungen entstehen (Deutsche Wohnen enteigenen, Fridays for Future) spielt DIE LINKE keine entscheidende Rolle.

Woran liegt das? Was sind die Fehler der Parteiführung? War die "Aufstehen"-Bewegung ein richtiger Ansatz?

Nach den erschütternden Wahlniederlagen in der EU-Wahl und in Sachsen und Brandenburg sah sich DIE LINKE gezwungen eine partei-interne Programmdebatte zu führen.

Wie ist die politische Situation in Deutschland und der Aufstieg der AfD zu erklärem? Warum stagniert DIE LINKE bei 8%? Welche Haltungen haben Marxisten zur Frage der Regierungsbeteiligung? Ist es falsch für Reformen zu kämpfen? Wie kann DIE LINKE zu einer kämpferischen, sozialistischen und gar revolutionären Kraft werden, die an der Spitze antikapitalistischer Massenproteste steht?

Komm vorbei und diskutiere mit uns!

Ort FU Berlin/ UB Campusbibliothek, Altbau, Raum 13, 6. Obergeschoss

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