Kategorie: Ökologie

Kein Frieden gestiftet - USA und Russland wracken atomaren Schrott ab

Soeben haben sich Russland und die USA auf die Abwrackung eines Teils ihrer strategischen Atomsprengköpfe geeinigt. Darunter versteht man A-Waffen, die das Hinterland des Gegners – seine Städte, seine Militär- und großen Raketenbasen – vernichten können. Das Zeug braucht – nach dem Ende des Kalten Krieges - keiner mehr. Es kostet. Gefechtsfeld-A-Waffen, Mini-Nukes und Uranmunition sind überhaupt nicht von der Abwrackungsvereinbarung betroffen.


Geld wird frei für die konventionelle Rüstung und für die Entwicklung von atomaren Waffenkomponenten, die in den Kriegen der Zukunft sowie für die Profite der Rüstungsindustrien etwas taugen. Und für wirkliche Kriege. Der aktuelle US-Militärhaushalt sieht für die Modernisierung von Nuklearwaffen 16,5 Milliarden Dollar vor (jw, 8.4.10, S. 3). Kurz bevor die offiziellen Gespräche im letzten Frühjahr begannen, ordnete DER FUNKE diese „Abrüstungsbemühungen“ in den Kontext der derzeitigen internationalen Beziehungen ein. Wir veröffentlichen diesen Text noch einmal. Einen Schönheitsfehler hat die Analyse: Der Verfasser konnte sich nicht vorstellen, dass Obama erstens alleine und zweitens schon lange vor der Unterzeichnung des Abwrackungs-Vertrages dafür den Friedensnobelpreis erhalten würde. Der normative Zynismus der kapitalistischen Ordnung kennt halt keine Grenzen.

Zum Artikel: Keine Sicherheit in Sicht: Marxistischer Kommentar zur Münchener Sicherheitskonferenz

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