Kategorie: Theorie

Theoriemagazin: Aufstand der Vernunft (Nr. 6)

Die neueste Ausgabe unseres Theoriemagazins "In Verteidigung des Marxismus (Nr. 6)" ist da und erscheint mit vier Artikeln zum Thema Aufklärung und Kampf um rationales Denken.


  • "In Verteidiung des Marxismus" Nr. 6
  • Preis: 5€ (1 Ausgabe ohne Versand) | 25€ Jahresabo (4x) (inklusive Versand)
  • A4, 40 Seiten
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Alan Woods erklärt in seinem Leitartikel, dass die Fäulnis des kapitalistischen Systems an der sich auflösenden globalen wirtschaftlichen und politischen Situation zu erkennen ist. Die Zukunft der Zivilisation selbst steht auf dem Spiel, und ein Sturm des Klassenkampfes zieht herauf. Nur der Sozialismus kann die Menschheit vor dem Abstieg in die Barbarei bewahren.

Im Schwerpunktartikel beschäftigt sich Daniel Morley mit der Frankfurter Schule und ihren Vertretern Max Horkheimer, Theodor Adorno und Herbert Marcuse. Diese intellektuelle Strömung und ihre Karikatur des Marxismus war in den 1960er vor allem unter Studenten sehr beliebt. Sie negierten die Bedeutung des Klassenkampfs, da der „Neokapitalismus“ die Arbeiterklasse passiv halte und in ihr System integriert habe. Auch die große revolutionäre Streikwelle 1968 in Frankreich und der Heiße Herbst 69 in Italien änderte nichts an ihrem Pessimismus. Diese Spielart eines akademischen Marxismus findet sich auch heute insbesondere in der Ansicht, dass die Arbeiterklasse zu „verbürgerlicht“ für die Revolution sei, wieder.

In „Die Aufklärung und Spinozas revolutionärer Rationalismus“ untersuchen wir Baruch Spinozas historische Rolle im Kampf um rationales Denken. Dieser große Philosoph unterzog alle bestehenden Dogmen und Vorurteile von Kirche und Staat einer gnadenlosen Kritik. Seine Ideen enthielten einen materialistischen und atheistischen Kern. Wie Hamid Alizadeh erklärt, sind wir, die Marxisten, es, die sich stolz auf die besten revolutionären Traditionen der Aufklärung berufen und die Verleumdungen der Postmodernisten, der Frankfurter Schule usw. zurückweisen. 

Von hier aus gehen wir in die Auseinandersetzung mit der modernen Kosmologie. In „Das James Webb Teleskop“ untersuchen wir, wie die neuesten Bilder des James-Webb-Weltraumteleskops die moderne Kosmologie vor weitere ernsthafte Probleme stellen und die Urknalltheorie an ihre Grenzen bringen. In diesem Artikel von David García Colín und Vincent Angerer geht es um die philosophische Krise der Kosmologie und um das Licht, das die Philosophie des Marxismus, der dialektische Materialismus, auf diese Frage werfen kann.

Schließlich befasst sich John McInally in „100 Jahre Ulysses von James Joyce“ mit diesem revolutionären Roman, von dem einige behaupten, er sei der größte in englischer Sprache geschriebene Roman des 20. Jahrhunderts. McInally stellt die Ansicht in Frage, dass der Roman unpolitisch sei, und erklärt, warum er auf der Leseliste jedes denkenden Arbeiters und der Jugend stehen sollte. 

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