Trotzkisten spalten nicht!

Zur „Politik“ gewisser „Trotzkisten“ in der Berliner WASG.


Zur „Politik“ gewisser „Trotzkisten“ in der Berliner WASG.

Der gute und der schlechte Ruf des Trotzkismus

Wir Trotzkisten haben einen sehr widersprüchlichen Ruf. Einerseits respektiert man uns aufgrund unserer konsequent antistalinistischen Haltung. Wir verkörpern eine Tradition marxistischer Theorie und Praxis, die sich nicht an den Verbrechen und Entstellungen des Stalinismus schuldig gemacht hat. Insofern ist Trotzkismus durchaus „zukunftsfähig“. Zumal unser Antistalinismus keinesfalls irgendeiner Laune entspringt, sondern durch eine nachvollziehbare marxistische Theoriebildung gut begründet ist. Andererseits hängt uns auch ein sehr negativer Ruf an, der viele Arbeiter und Jugendliche zurückschrecken lässt. Es ist der Ruf, dass Trotzkisten Spalter seien.

Massenkampf und Spaltungswahn

Warum ist das so? Wenn ein arbeitender Mensch anfängt politisch aktiv zu werden, dann tut er das nicht zuletzt deshalb, weil er eingesehen hat, dass er als vereinzelter Lohnsklave kaum eine Chance hat, sich gegenüber den Chefs und dem Chef-Staat durchzusetzen. Die soziale Lage der Proletarier zwingt diese zum gemeinsamen Kampf. Arbeitende Menschen streben „instinktiv“ nach Einheit und sind insofern ganz selbstverständlich gegen Spaltereien aller Art. Was die Linke in Deutschland seit Jahrzehnten an den politischen Rand gedrängt hat war folglich die Tatsche, dass politisierte Arbeiterinnen und Arbeiter mit den unzähligen Grüppchen und wackeren Einzelkämpfern nichts anfangen konnten. Das langweilige Gezänk darum, wer der röteste unter all den Roten ist und wer die hippste Wahrheit über die Wirklichkeit weiß, interessierte die Menschen einfach nicht. Dieses nervige Konkurrenzgetue kannte man doch aus dem übrigen Alltag schon zur Genüge. Dem wollte man doch gerade entkommen durch eine Hinwendung zur Politik. Und dann das! Zum Weglaufen!

Der Zerfall der „4.“

Was ist an dem Vorwurf dran, wir Trotzkisten seien ganz besonders umtriebige Spalter? Es liegt lange zurück: Der Zerfallsprozess der „4. (trotzkistischen) Internationale“ (1938 auf Anregung von Leo Trotzki gegründet) war in der Tat ein sich über Jahrzehnte hinziehendes Hickhack unterschiedlichster Grüppchen und Einzelkämpfer. Dieses Geschehen wird nur dann verständlich, wenn man es aus dem historischen Zusammenhang heraus begreift. Die damaligen Anhänger der „4. Internationale“ – einige wenige tausend Leute, über den ganzen Planeten verstreut – standen unter dem unerbittlichen Druck zweier konkurrierender Strömungen in der Arbeiterbewegung. Der Stalinismus – darunter auch kommunistische Parteien in aller Welt – stützte sich auf die bürokratisch gelenkten Planwirtschaften in Osteuropa, der Sowjetunion und China, die über viele Jahre hohe Wachstumsraten und Fortschritte verzeichneten. Erst in den 80er Jahren wurde die (von Trotzki vorhergesagte) Krise dieser Systeme offenkundig und führte zu deren Zusammenbruch. Der Reformismus in der Arbeiterbewegung – die Führung in Sozialdemokratie und Gewerkschaften – stützte sich auf den starken Wirtschaftsaufschwung im Westen in den 1950er und 1960er Jahren, der schließlich auch zu einer Steigerung des Lebensstandards der arbeitenden Bevölkerung führte und Illusionen in eine „soziale Marktwirtschaft“ nährte. Mitten im „Kalten Krieg“ waren Trotzkisten also einem massiven Druck von mehreren Seiten ausgesetzt, dem nicht alle standhielten.

Eine relativ isolierte Gruppe von Menschen fängt schnell an, aufeinander herumzuhacken – zumal dann wenn der Frust über die eigene missliche Lage so riesig ist und die eigenen Fehleinschätzungen der politischen Lage nicht sauber und ehrlich korrigiert werden. Der Protest gegen die elende Lage der Welt wurde selbst zu einer Form des allgemeinen Elends, sozusagen zu elendem Protest, weil den Aktiven der Zugang zu den arbeitenden Massen durch die weltpolitischen Entwicklungen versperrt war. Eine marxistische Strömung ohne wirklichen Bezug zur Masse der Arbeiterklasse kann zu einer skurrilen Erscheinung werden. Manche versumpften in der eigenen Brühe. Politische Probleme wurden mit organisatorischen Mittel behandelt. Differenzen über wichtige aktuelle Fragen und deren Einschätzung führten seit den 1950er Jahren zu einer Serie von Spaltungen.

Ted Grant: Wieder neu beginnen!

Das ganze Hickhack jener Jahrzehnte hatte mit dem, was Trotzkismus wirklich meint, herzlich wenig zu tun. Die Entstehung unserer politischen Strömung war von Beginn an ein Projekt, das auf Einheit setzte. Von Marx über Lenin und Luxemburg bis Trotzki waren die revolutionären Sozialisten immer darauf bedacht, durch Überzeugungsarbeit und eine Art Einheitsfront die Basis der bestehenden Arbeiterorganisationen zu erreichen und zu überzeugen. Trotzkis Linke Opposition war über viele Jahre bis in die 1930er – und sogar noch in Zeiten scharfer Verfolgung – auf eine Kurskorrektur der kommunistischen Weltbewegung orientiert. Und es waren die Trotzkisten, die Anfang der 1930er Jahre in Deutschland für eine Einheitsfront von SPD und KPD eintraten, um die faschistische Barbarei aufzuhalten. Leo Trotzkis Schriften aus den 1930er Jahren sind auch heute noch äußerst wertvoll und lesenswert. Der Versuch des Neuaufbaus marxistischer Strömungen ab 1934 und die Gründung der 4. Internationale 1938 sollten ein Signal gegen den Zerfall und die Demoralisierung der Arbeiterbewegung in den 1930er Jahren setzen. Doch paradoxerweise wurden nach dem 2. Weltkrieg – wie schon erwähnt – der Stalinismus und der Reformismus wieder gestärkt. Dies sollte die oppositionell-marxistischen Kräfte weiter an den Rand drängen.

Es hat in all diesen Jahrzehnten allerdings eine Gruppierung gegeben, die es geschafft hat, sich aus dem Zerfalls-Hickhack verschiedener konkurrierender „4. Internationalen“ weitgehend herauszuhalten: Die Strömung um Ted Grant. Der 4. Internationale blieb nach 1945 das erhoffte politische Echo versagt. Etwas Neues musste folgen, wollte man nicht an sich selber scheitern – wollte man nicht „versumpfen“. Die Tendenz um Grant war dazu bereit, politische Fehleinschätzungen der Vergangenheit einzugestehen und zu korrigieren, um sich unter den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen strategisch und taktisch neu aufzustellen. Ted Grant entwickelte frühzeitig ein politisches Gespür dafür, dass Kapitalismus und Stalinismus für eine gewisse Zeit wieder stabilisiert waren und die Verankerung marxistischer Ideen in der Arbeiterbewegung wieder von vorne beginnen müsste. Er verstand, dass die Masse der Arbeiter – wenn sie sich in die Politik einmischen und die Gesellschaft verändern will – sich in aller Regel auf ihre traditionellen Massenorganisationen und nicht auf kleine revolutionäre Gruppen orientieren werden. Dem müssten die Marxisten Rechnung tragen. Also stellte sich die Aufgabe, durch geduldiges Überzeugen mit Fakten und Argumenten – und nicht durch eine Denunzierung der reformistischen Führer – politisch fortgeschrittene Arbeiter zu gewinnen und Unterstützung in den Massenorganisationen aufzubauen. Ted Grant war gegen Modeströmungen seiner Zeit immun und verstand, dass mit organisatorischen Tricks, Manövern, Effekthascherei und Stunts die Geschichte weder überlistet noch beschleunigt werden konnte.

Mit diesen Methoden gelang es der marxistischen Tendenz um Ted Grant, den revolutionären Marxismus in der britischen Arbeiterbewegung – Labour Party, Gewerkschaften, Jusos – zu verankern.

Die internationale marxistische Strömung um www.marxist.com, der sich auch Der Funke zugehörig fühlt, bekennt sich zu dieser Tradition und entwickelt das praktische und theoretische Erbe konsequent weiter.

Vereinigte Linkspartei: Großer politischer Fortschritt

Seit 2005 gibt es eine sehr erfreuliche Entwicklung in Deutschland. Der politischen Linken ist es nach rund 50 Jahren wieder gelungen, die arbeitenden Massen für sich zu interessieren. Mit dem Vereinigungsprozess von Linkspartei.PDS und WASG kann sie sich endlich wieder mehr Gehör verschaffen. Beide Parteien alleine für sich hätten dieses Interesse und diese Sympathien niemals mobilisieren können. Die arbeitenden Menschen spüren, dass es in diesem Land endlich wieder eine ernsthafte Kraft gibt, die sich gründlich darüber Gedanken macht, wie Arbeiterinteressen wirksam vertreten werden können. Das zählt. Was sonst? Bei allen scharf zu kritisierenden Fehlern und Inkonsequenzen der Politik dieser beiden Parteien, deren Führung im Grunde so etwas wie eine linke traditionell-sozialdemokratische Linie unterstützt, sollten Marxisten/Trotzkisten also selbstverständlich grundsätzlich alle Schritte, die der Vereinigung beider Parteien nützen, weiter vorantreiben.

Berliner Skandal Nr.1

Nach neuestem Stand werden WASG und Linkspartei bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September getrennt antreten und gegen einander kandidieren. Dies erfolgt auch gegen den Willen der Bundes-WASG. Der WASG-Landesvorstand begründet dies mit der aktuellen Politik der Landesregierung aus SPD und Linkspartei.PDS. Es ist klar, dass die kritikwürdige Stadtpolitik auf Widerspruch stoßen musste: Ausstieg des Landes aus dem Flächentarifvertrag, Privatisierungen, Lohnkürzungen, Stellenabbau, Hartz-IV-Umsetzung usw. Jede politische Formation, die versucht, diese Kritik innerhalb des Vereinigungsprozesses hörbar und unüberhörbar zu machen und produktiv in die zu bildende Gesamtpartei einzubringen, hat unsere uneingeschränkte Sympathie und Unterstützung.

Berliner Skandal Nr. 2

Leider hat sich in den letzten Wochen jedoch gezeigt, dass die „Politik“ der sich trotzkistisch nennenden Gruppe „Sozialistische Alternative Voran“ (SAV) keinesfalls in diesem Sinne zu verstehen ist. Diese Organisation spielt gerade auch im kleinen Berliner Landesverband der WASG eine Rolle. Ihre politische Linie gefährdet das Zusammenwachsen der beiden Linksparteien nicht nur in der Stadt. Da Berlin eine politische Schlüsselrolle zukommt, handelt es sich dabei leider keinesfalls um eine Lokalposse, sondern um einen politischen Skandal! Mehr und mehr zeigt sich, dass die Führung der oben genannten Gruppierung weiterhin das tut, was sie seit ihrem Bestehen (1992) immer schon am besten konnte: Interne Probleme eines gleichwohl erfolgversprechenden linken Projekts so weit auf die Spitze treiben, bis der Laden gegen die Wand gefahren ist. Ihr Plan: Wenn es über kurz oder lang zum Bruch kommt, dann werden sich die Spaltungs-Täter als Opfer hinterlistiger „reformistischer“ Manöver hinstellen und sozusagen auf einen mitleidsbedingten Mitnahmeeffekt hoffen. Wieder einmal wird alle Welt zu wissen meinen, welche politische Strömung an dem Desaster Schuld sein soll: „Die Trotzkisten“.

VORAN zur linken Opposition!

Dazu können wir nicht schweigen. Das Verhalten der oben genannten Organisation hat mit einer ernsthaften marxistischen/trotzkistischen Strategie gar nichts zu tun. Die Masse der arbeitenden Bevölkerung sucht nicht in kleinen „revolutionären“ Zirkeln, sondern in traditionellen bzw. Massenparteien einen Bezugspunkt zur Lösung ihrer Probleme. Während die SPD nach wie vor die stärkste Anhängerschaft hat, sucht eine radikalere Minderheit bei Linkspartei.PDS und WASG eine Alternative. Die Zahl der entschieden antikapitalistischen und sozialistischen Kräfte ist nach wie vor klein. Sie wird auch dann klein bleiben, wenn die SAV nach dem Aufbrechen der Berliner WASG tatsächlich ein paar Leute anzieht. Dies wird auf Sand gebaut sein, denn Spaltung und künstlich erzeugtes Märtyrertum sind kein Wert und Gut an sich. Was zählt, ist geduldige Überzeugungsarbeit in und um Massenorganisationen statt laufend neuer organisatorischer Trennungen.

Marxisten/Trotzkisten dürfen ihre Kräfte in der heutigen Zeit nicht maßlos überschätzen. Verzetteln wir uns nicht in Höhenflügen vom schnellen Aufbau einer marxistischen Massenpartei aus dem gesellschaftlichen Nichts heraus! Das hält uns nur auf. Wir haben wichtigeres zu tun, Genossen!

Darum:

Für einen ernsthaften marxistischen/trotzkistischen Kurs als Alternative zur (im Grunde links-sozialdemokratischen) Führung in Linkspartei.PDS und WASG! Geduldige Überzeugungsarbeit an der Basis statt platter Parolen und persönlicher Vorwürfe! Für den systematischen Aufbau einer linken, antikapitalistischen Opposition innerhalb einer (gleichwohl – zunächst! – unter reformistischen Vorzeichen) vereinigten Linkspartei!

Der Funke e.V.
i.A. Hans-Gerd Öfinger
(1973-1991 verantwortlicher Redakteur der Zeitung VORAN zur sozialistischen Demokratie)

abokampagne

Unterstütze unsere Abo-Kampagne:

63/100

derfunke.de verwendet Cookies!

Hiermit stimmen Sie der weiteren Nutzung unserer Seite und der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Einverstanden!

Datenschutzerklärung

Geltungsbereich

Diese Datenschutzerklärung klärt Nutzer über die Art, den Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den verantwortlichen Anbieter [HIER BITTE IHREN NAMEN, ADRESSE, EMAIL UND TELEFONNUMMER EINTRAGEN] auf dieser Website (im folgenden “Angebot”) auf.

Die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes finden sich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG).

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit dem Anbieter (zum Beispiel per Kontaktformular oder E-Mail) werden die Angaben des Nutzers zwecks Bearbeitung der Anfrage sowie für den Fall, dass Anschlussfragen entstehen, gespeichert.

Newsletter

Mit dem Newsletter informieren wir Sie über uns und unsere Angebote.

Wenn Sie den Newsletter empfangen möchten, benötigen wir von Ihnen eine valide Email-Adresse sowie Informationen, die uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen Email-Adresse sind bzw. deren Inhaber mit dem Empfang des Newsletters einverstanden ist. Weitere Daten werden nicht erhoben. Diese Daten werden nur für den Versand der Newsletter verwendet und werden nicht an Dritte weiter gegeben.

Mit der Anmeldung zum Newsletter speichern wir Ihre IP-Adresse und das Datum der Anmeldung. Diese Speicherung dient alleine dem Nachweis im Fall, dass ein Dritter eine Emailadresse missbraucht und sich ohne Wissen des Berechtigten für den Newsletterempfang anmeldet.

Ihre Einwilligung zur Speicherung der Daten, der Email-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen. Der Widerruf kann über einen Link in den Newslettern selbst, in Ihrem Profilbereich oder per Mitteilung an die oben stehenden Kontaktmöglichkeiten erfolgen.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Es kann vorkommen, dass innerhalb dieses Onlineangebotes Inhalte Dritter, wie zum Beispiel Videos von YouTube, Kartenmaterial von Google-Maps, RSS-Feeds oder Grafiken von anderen Webseiten eingebunden werden. Dies setzt immer voraus, dass die Anbieter dieser Inhalte (nachfolgend bezeichnet als "Dritt-Anbieter") die IP-Adresse der Nutzer wahr nehmen. Denn ohne die IP-Adresse, könnten sie die Inhalte nicht an den Browser des jeweiligen Nutzers senden. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Jedoch haben wir keinen Einfluss darauf, falls die Dritt-Anbieter die IP-Adresse z.B. für statistische Zwecke speichern. Soweit dies uns bekannt ist, klären wir die Nutzer darüber auf.

Cookies

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden.

Sie können viele Online-Anzeigen-Cookies von Unternehmen über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/uk/your-ad-choices/ verwalten.

Verwendung von Facebook Social Plugins

Dieses Angebot verwendet Social Plugins ("Plugins") des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird ("Facebook"). Die Plugins sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen "Like", "Gefällt mir" oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz "Facebook Social Plugin" gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebots aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend seinem Kenntnisstand:

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Angebots aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer , können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Angebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor dem Besuch des Internetauftritts bei Facebook ausloggen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: https://www.facebook.com/settings?tab=ads.

+1 Schaltfläche von Google+

Dieses Angebot verwendet die “+1″-Schaltfläche des sozialen Netzwerkes Google Plus, welches von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States betrieben wird (“Google”). Der Button ist an dem Zeichen “+1″ auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Angebotes aufruft, die eine solche Schaltfläche enthält, baut der Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Google auf. Der Inhalt der “+1″-Schaltfläche wird von Google direkt an seinen Browser übermittelt und von diesem in die Webseite eingebunden. der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit der Schaltfläche erhebt. Laut Google werden ohne einen Klick auf die Schaltfläche keine personenbezogenen Daten erhoben. Nur bei eingeloggten Mitgliedern, werden solche Daten, unter anderem die IP-Adresse, erhoben und verarbeitet.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Google sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre können die Nutzer Googles Datenschutzhinweisen zu der “+1″-Schaltfläche entnehmen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html und der FAQ: http://www.google.com/intl/de/+1/button/.

Twitter

Dieses Angebot nutzt die Schaltflächen des Dienstes Twitter. Diese Schaltflächen werden angeboten durch die Twitter Inc., 795 Folsom St., Suite 600, San Francisco, CA 94107, USA. Sie sind an Begriffen wie "Twitter" oder "Folge", verbunden mit einem stillisierten blauen Vogel erkennbar. Mit Hilfe der Schaltflächen ist es möglich einen Beitrag oder Seite dieses Angebotes bei Twitter zu teilen oder dem Anbieter bei Twitter zu folgen.

Wenn ein Nutzer eine Webseite dieses Internetauftritts aufruft, die einen solchen Button enthält, baut sein Browser eine direkte Verbindung mit den Servern von Twitter auf. Der Inhalt des Twitter-Schaltflächen wird von Twitter direkt an den Browser des Nutzers übermittelt. Der Anbieter hat daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Twitter mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer entsprechend seinem Kenntnisstand. Nach diesem wird lediglich die IP-Adresse des Nutzers die URL der jeweiligen Webseite beim Bezug des Buttons mit übermittelt, aber nicht für andere Zwecke, als die Darstellung des Buttons, genutzt.
Weitere Informationen hierzu finden sich in der Datenschutzerklärung von Twitter unter http://twitter.com/privacy.

Widerruf, Änderungen, Berichtigungen und Aktualisierungen

Der Nutzer hat das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten über die personenbezogenen Daten, die über ihn gespeichert wurden. Zusätzlich hat der Nutzer das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung seiner personenbezogenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Datenschutz-Muster von Rechtsanwalt Thomas Schwenke - I LAW it