Iran: Wie weiter mit der Protestbewegung?

Seit beinahe zwei Wochen wird der Iran von einer beispiellosen Massen- bewegung erschüttert. Auslöser war der offensichtliche Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen, der den Sieg von Ahmadineschad sichern sollte. Im Iran wird nach diesen Protesten nichts mehr so sein wie zuvor. Selbst hochrangige Vertreter des Regimes haben mittlerweile zugegeben, dass es bei den Wahlen am 12. Juni 2009 zu „Unregelmäßigkeiten“ gekommen war. In mindestens 50 Städten wurden mehr Stimmen ausgezählt als es Wahlberechtigte gegeben hat.

Bedeutung und Perspektiven der Iranischen Revolution

Welchen Charakter hat die gegenwärtige Protestbewegung im Iran? Welche Perspektive schlagen MarxistInnen jetzt vor? Alle von Lenin beschriebenen objektiven Bedingungen für eine Revolution sind im Iran herangereift. Die Ereignisse der vergangenen Tage markieren den Beginn der iranischen Revolution, die sich über eine ganze Periode entfalten wird, was dem Fehlen einer revolutionären Massenpartei geschuldet ist, die fähig wäre, die Massen nun zu führen. ArbeiterInnen und Jugendliche im Iran werden nach den wirklichen Ideen des revolutionären Sozialismus, nach dem Marxismus, Ausschau halten.

Iran: Die Revolution hat begonnen!

Der Iran wird von dramatischen Ereignissen erschüttert. Hunderttausende marschierten heute in der Hauptstadt Teheran und protestierten gegen Wahlbetrug bei den jüngsten Präsidentschaftswahlen. Das war somit die größte Demonstration der Opposition seit der Revolution von 1979. Sieben Demonstranten wurden erschossen, doch nichts kann die Flut mehr stoppen. Iran steht am Beginn einer revolutionären Situation.

Israel: "Wir haben die moralischste Armee der Welt"

Auch zwei Monate nach dem Ende der israelischen Aggression im Gazastreifen wird die Situation der dort lebenden Menschen vom Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoffen bestimmt. Durch die fortgesetzte Blockade der Grenzübergänge nach Gaza können die Menschen noch immer nicht adäquat mit Hilfsgütern versorgt werden, kritisierte die UN am Mittwoch vergangener Woche.

Israelische Eisenbahner im Streik

Am Donnerstag, den 5. Februar, kam auf Grund eines spontanen Streiks der inoffiziellen Eisenbahnergewerkschaft fast der gesamte Eisenbahnverkehr in Israel zum Erliegen. Obwohl der Streik nicht länger als 24 Stunden dauerte, gibt es verschiedene Gründe, warum er bemerkenswert ist.

Israel zieht aus dem Gazastreifen ab

Israel zieht seine Streitkräfte aus dem Gazastreifen zurück und hält einen vorläufigen Waffenstillstand mit der Hamas ein. Israel und die Hamas erklärten am Sonntag unabhängig von einander die Einstellung der Kampfhandlungen. Der israelische Premierminister Ehud Olmert sagte, dass Israel weder beabsichtige weiterhin im Gazastreifen militärisch präsent zu sein, noch das Territorium wiederzuerobern.

Die Bedeutung des Kriegs im Gaza - eine marxistische Analyse

Alan Woods geht in diesem Artikel der Frage nach, was Israel dazu bewegt hat in Gaza einzumarschieren und was die weiteren Implikationen dieses Krieges für die Beziehungen zwischen den Kräften im Nahen Osten und weltweit sind? Die herrschende Klasse Israels konzentriert all ihre militärische Macht darauf, Gaza zu pulverisieren. Wieder einmal wird der Nahe Osten von den Flammen des Krieges verschlungen.

Stoppt Israels Aggressionskrieg in Gaza!

Seit dem 28. Dezember 2008 führt die israelische "Verteidigungsarmee" die Operation "Gegossenes Blei" gegen die Menschen im Gazastreifen. Nachdem bei den Bombenangriffen über 450 Menschen ihr Leben verloren, geht das Sterben nach Beginn der Bodenoffensive weiter. Hauptziel dieser Aggression gegen die palästinensische Bevölkerung ist die Zerschlagung der islamistischen Hamas-Bewegung. Israel reiht seinen Kampf gegen die Hamas in den von Bush initiierten „weltweiten Kampf gegen den Terror“ ein und erhält dafür den Beifall der meisten westlichen, aber auch der säkularen, US-freundlichen arabischen Regierungschefs von Ägypten und Saudi Arabien.

China: 20 Prozent der chinesischen milchverarbeitenden Betriebe sind im Melamin-Skandal verwickelt

Fred Weston beleuchtet die Hintergründe des jüngsten Skandals in der chinesischen Milchindustrie, dem bereits vier Babys zum Opfer gefallen sind.
Der Skandal um die verseuchte Milch in China weitet sich aus. Am Anfang waren es zwei Kinder, die an den Folgen gestorben sind, mittlerweile sind es bereits vier oder nach anderen Berichten sechs.

China, Tibet und die Weltwirtschaft

China bereitet sich auf ein Weltereignis vor. Durch die Austragung der Olympischen Sommerspiele will das Regime die Chance nutzen, der Weltöffentlichkeit die spektakulären Fortschritte und das Wunder der Riesenstädte und des Transportsystems zur Schau zu stellen. China möchte die Errungenschaften des Kapitalismus vorführen und der Weltbourgeoisie zeigen, dass es in den Club aufgenommen werden kann. Auf der anderen Seite hat das chinesische Regime lange geleugnet, dass das schnelle Wachstum zu ernsthaften Problemen und Widersprüchen geführt hat. Die Ereignisse im Frühjahr in Tibet haben dem Regime dies hautnah vor Augen geführt.

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