Italien zwischen Krise des Reformismus und Aufstieg einer neuen Massenbewegung

Italien ist derzeit geprägt vom Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaftskrise, dem Rechtsruck der Regierung, der Krise des Reformismus, einer Spaltung der Gewerkschaftsbürokratie und dem Aufstieg der Arbeiterbewegung.
Diese Mischung könnte sich schon in naher Zukunft als höchst explosiv erweisen und die italienische Gesellschaft von Grund auf erschüttern.

Für eine starke, linke Rifondazione Comunista

Interview mit Alessandro Giardiello von der marxistischen Strömung Falce Martello in Italien über seine Arbeit in der kommunistischen Bewegung und den Zustand der italienischen Arbeiterbewegung.

Britannien bereitet sich auf einen „Sommer des Zorns“ vor

Hochrangige britische Polizeibeamte zeigen sich besorgt darüber, dass sich der Zorn der Menschen auf den Straßen entladen könnte. Polizeipräsident David Hartshorn, der Leiter der Abteilung für öffentliche Ordnung bei der Londoner Metropolitan Police und einer der höchstrangigsten Polizisten im Lande, sprach in einem Interview mit The Guardian von der Möglichkeit, dass es zu Aufständen kommen könnte, die im Laufe des Jahres ausbrechen, weil immer mehr Leute ihre Arbeit, ihre Häuser und Ersparnisse verlieren und so zu „Mitläufern“ bei einer Welle von gewalttätigen Massenprotesten werden.

Island: Protestwelle zwingt Regierung zum Rücktritt

Island steht durch die internationale Finanzkrise vor dem wirtschaftlichen Abgrund. Nach tagelangen Demonstrationen in der Hauptstadt Reykjavik ist nun die Koalitionsregierung bestehend aus der konservativen Unabhängigkeitspartei und der Samfylkingin (Sozialdemokratie) zurückgetreten.

Österreichs Wirtschaft und die Krise in Osteuropa

Die Krise in Osteuropa droht auch österreichische Konzerne in die Tiefe zu reißen. Besonders anfällig sind die Banken. Die kapitalistische Restauration Osteuropas schuf neue Investitionsfelder für die westlichen Industriestaaten. Vor allem osteuropäische Banken, Versicherungs- gesellschaften und Telekommunikationsunternehmen befinden sich mittlerweile fast ausschließlich in den Händen von österreichischen oder deutschen Investoren.

Griechenland: Ein Vorgeschmack auf die kommenden Ereignisse in Europa

Am 20. Dezember wurde das Büro von Tiresias, einer Kreditanstalt im Zentrum von Athen, im Zuge eines gewaltsamen Zusammenstoßes zwischen der Polizei und einer Gruppe von Anarchisten in Brand gesteckt. Am darauf folgenden Morgen erzählte mir mein Taxifahrer von diesem Vorfall. Sein Kommentar war: „Sie haben es leider nicht geschafft, das ganze Gebäude niederzubrennen, weil das wenigstens den Rest von uns vor diesen Haien gerettet.“ Am Tag darauf nahm ich ebenfalls ein Taxi auf dem Weg zum Flughafen. Als der Fahrer an einer Häuserwand ein Graffiti mit dem Schriftzug „Aufstand“ erblickte, meinte er, dass wir genau das brauchen würden.

Griechenland in Aufruhr

Seit Tagen gehen Bilder aus Griechenland um die Welt, die ein Land in Aufruhr zeigen und einen Staatsapparat, der die Lage nicht mehr im Griff hat, weil die herrschende Klasse sehr wohl weiß, dass ein härteres Durchgreifen eine noch härtere Gegenreaktion provozieren würde.
Ein Gastbeitrag.

Sieben Jahre nach dem 11.9: Der Krieg in Georgien als Wendepunkt in den internationalen Beziehungen

Alan Woods beleuchtet die Auswirkungen des Kriegs in Georgien auf die internationalen Beziehungen (September 2008).
Bild: Georgiens Präsident Saakaschwili.

Schweiz: "Schluss mit der Abzockerei!" - Gewerkschaftsdemo gegen Banken-Rettungspaket

Am 22. Oktober organisierten Gewerkschaften, die Sozialistische Partei (SP) und Jusos in Zürich eine Kundgebung mit 1000 TeilnehmerInnen gegen das "Bankenrettungspaket" der Schweizer Regierung. "Der Funke" war aktiv dabei.

Italienische Kommunisten in der Krise

Claudio Bellotti von unserer Schwesterströmung FalceMartello, Mitglied im 280köpfigen Vorstand (Comitato Politico Nazionale) der italienischen Kommunistischen Partei PRC. Falcemartello ist dort mit 9 Mitgliedern vertreten und kann sich als viertgrößte von fünf anerkannten Strömungen auf die Unterschriften von 3,2 Prozent der Parteimitgliedschaft stützen. Im April erlebte das von der PRC getragene „Regenbogen“-Linksbündnis eine herbe Wahlniederlage. Die Partei ist nun nicht mehr im Parlament vertreten, nachdem sie zwei Jahre lang an einer Koalitionsregierung unter dem bürgerlichen Professor Romano Prodi mitgewirkt hatte.

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