Die Revolution im Jemen: das Saleh-Regime am Rande des Zusammenbruchs

Trotz der brutalen Massaker des Regimes an Demonstranten am Freitag, den 18. März gewinnt die Revolution im Jemen zunehmend an Fahrt. Der Staatsapparat ist gespalten und der Großteil der Armee hat sich gegen Präsident Saleh gewendet. Nachdem Repression als Mittel dabei versagt hat die Revolution niederzuwerfen, versuchen die herrschenden Eliten und die imperialistischen Mächte nun verzweifelt eine „sichere“ Alternative zu finden.

Syrien: Die Menschen haben genug - Terror wird das Regime nicht retten

Von einer spontanen Demonstration mit 1500 Teilnehmern, die damit endete, dass der Innenminister sich vor der Menge in Damaskus entschuldigte, über Tausende, die in Daraa unter den Schüssen der Sicherheitskräften demonstrierten, bis zu den Protesten in den von Kurden bewohnten Gebieten: In Syrien brodelt es und die Situation ist dabei, in eine Revolution umzuschlagen.

Syrien: Die Menschen haben genug - Terror wird das Regime nicht retten

Von einer spontanen Demonstration mit 1500 Teilnehmern, die damit endete, dass der Innenminister sich vor der Menge in Damaskus entschuldigte, über Tausende, die in Daraa unter den Schüssen der Sicherheitskräften demonstrierten, bis zu den Protesten in den von Kurden bewohnten Gebieten: In Syrien brodelt es und die Situation ist dabei, in eine Revolution umzuschlagen.

Pakistan: Revolutionäre Fluthilfe und Protestaktion in Multan

Camp in Multan Pakistan steht vor einer großen Katastrophe durch die jüngsten Überschwemmungen. Millionen von Menschen haben alles verloren. Die gesamte staatliche Infrastruktur ist zusammengebrochen. Diese Flut hat die Farce der kapitalistischen Entwicklung aufgezeigt. Die herrschenden Klasse Pakistans ist dafür verantwortlich. Sie haben das Leben von Millionen Menschen durch ihre Korruption, Misswirtschaft und Unfähigkeit fahrlässig zerstört.

Israelische Armee stürmt „Solidaritätsflotte“

In der Nacht von 30. auf 31. Mai 2010 stürmt die israelische Armee das Hauptschiff der „Solidaritätsflotte“, die auf dem Weg nach Gaza war, um Hilfsgüter zu liefern. Bis jetzt gibt es 19 Tote und über 60 Verwundete.
Seit die Hamas 2007 im Gaza-Streifen an die Macht gekommen war, gilt eine Seeblockade; dementsprechend müssen sämtliche Lieferung nach Gaza über Israel laufen.

Mord auf hoher See

Die israelische Marine hat am heutigen Tag in internationalen Gewässern einen Hilfskonvoi angegriffen, der den blockierten Gaza-Streifen mit humanitären Gütern versorgen wollte. Die Erstürmung der zivilen Schiffe in einer Kommandoaktion hat letzten Meldungen zufolge mindestens 19 Menschenleben gekostet. In einer weniger neutralen Sprache formuliert: die Israel Defense Force (IDF) hat mindestens 19 Zivilisten ermordet! Die Folgen für die Stabilität der internationalen Beziehungen sind unabsehbar.

Pakistan: 256 bei Merck Marker entlassene Arbeiter kämpfen um ihre Wiedereinstellung

256 Arbeiter des Chemieunternehmens Merck Marker in Quetta, die im vergangenen Jahr entlassen wurden, kämpfen immer noch um ihre Wiedereinstellung und rufen Merck-Maker-Beschäftigte in anderen Ländern zur Solidarität auf. Am 1. Mai 2010 feierten die PTUDC (Pakistan Trade Union Defence Campaign) und die Pakistan Workers’ Federation in Quetta den Maifeiertag als Kampftag.

Wie geht es weiter mit der "Kurultai-Bewegung" in Kirgistan?

Die Revolution in Kirgistan hat de facto das alte verhasste Regime gestürzt und zur Schaffung einer neuen Interimsregierung geführt. Es ist zu einer Pattsituation zwischen den beiden Kräften gekommen. Die Bewegung, welche zu dieser Situation geführt hat, war eine Revolution von unten, ein Aufstand der am schlimmsten unterdrückten Schichten der Gesellschaft, die sich in ihren selbstgewählten Räten organisiert haben.

Iran: Die Macht verschiebt sich auf die Straßen

In den letzten Tagen ist es im Iran wieder zu Massendemonstrationen gekommen. Millionen IranerInnen sind auf den Straßen und es gibt Berichte, dass die Menschen die Straßen kontrollieren, Polizeistationen abbrennen und sich sogar Polizisten weigern, auf die Demonstranten zu schießen. Es könnten die letzten Tage der verhassten Islamischen Republik Iran (IRI) sein.

Der Albtraum in Afghanistan verschlimmert sich

Auch in der britischen Bevölkerung gibt es eine Mehrheit für den Abzug der eigenen Truppen. Einhundert britische Soldaten haben in diesem Jahr ihr Leben in Afghanistan gelassen. In einem Artikel für unsere Schwesterzeitung "Socialist Appeal" beleuchtet Rob Sewell die momentane Lage und den Hintergrund für einen Krieg, der dem afghanischen Volk niemals soziale und ökonomische Fortschritte bringen kann. (Foto: Präsident Karzai und die Wahlfälschung)

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