Die Krise des Kapitalismus und die Aufgaben der MarxistInnen – Teil 1

Auf der diesjährigen Schulung der Internationalen Marxistischen Strömung (IMT) Ende Juli 2009 hielt Alan Woods eine Rede über den Charakter der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus, in der er die Beziehung zwischen dem Wirtschaftszyklus und dem Klassenkampf beleuchtet und auch einen Blick darauf wirft, welche Art von Erholung wir erwarten können angesichts der enormen Widersprüche, die sich innerhalb des Systems angehäuft haben.

Marxistische Klassiker neu gelesen: "Der Anti-Dühring" von Friedrich Engels

Auf Anfrage Wilhelm Liebknechts begann Friedrich Engels 1877 sich für die sozialdemokratische Zeitschrift „Vorwärts“ mit Ideen und Methoden eines Herrn Eugen Dühring zu befassen. Das Erzeugnis dieser Arbeit verhalf dem mittlerweile bedeutungslosen Berliner Philosophen Dühring immerhin zu einer Bekanntheit, die jene seiner eigenen Arbeiten weit überdauert hat; für Lohnabhängige und Jugendliche bietet es eine unentbehrliche marxistische Schulung, die laut Lenin im Bücherregal eines klassenbewussten Arbeiters nicht fehlen sollte: Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft (kurz: „Anti-Dühring“).

200. Geburtstag von Charles Darwin

Anlässlich des 200. Geburtstages von Charles Darwin, der die Naturwissenschaften mit seiner Evolutionstheorie revolutioniert hat, veröffentlichen wir einen Auszug aus dem Buch "Aufstand der Vernunft - marxistische Philosophie und moderne Naturwissenschaften".

Wofür wir kämpfen

Die herrschende Klasse bläst zum Angriff auf unser aller Leben. Wir wollen dem mit voller Kraft entgegentreten. Dafür brauchen wir das richtige Programm und eine Organisation, die entschlossen dafür kämpft. Daher organisieren wir uns im Funke, der Marxistischen Strömung in der Arbeiterbewegung und Jugend.

Reform oder Revolution – Zur Methode des Übergangsprogramms

In Bankenkrisen, Wirtschaftkrisen, Rezessionen und nicht zuletzt im Krieg treten die Widersprüche des Kapitalismus auf die übelste Art und Weise zutage. Die Grundlagen dieses Systems und seine Auswüchse zu analysieren ist Aufgabe von uns MarxistInnen. Denn nur MarxistInnen haben dafür ein Werkzeug zur Hand, das keine bürgerliche Sozial- oder Wirtschaftswissenschaft hervorbringen kann. Gemeint ist die dialektische Methode von Karl Marx und Friedrich Engels.

Lesetip zum 190. Geburtstag von Karl Marx: Marx und Engels - nicht nur für Anfänger

Marx und Engels – nicht nur für Anfänger basiert auf Schulungsvorträgen, die der russische Revolutionär David Rjazanov in den frühen 1920er Jahren für junge ArbeiterInnen hielt. Es bietet eine einzigartige Darstellung der Entwicklung der Theorie von Marx und Engels vor dem Hintergrund der Geschichte des Kapitalismus und der internationalen Arbeiterbewegung. Rjazanov wendet dabei die von Marx entwickelte Methode des historischen Materialismus auf das Leben und Werk von Marx und Engels selbst an.

Eine andere Welt ist möglich: Plädoyer für den Sozialismus

In der Schule oder in den bürgerlichen Medien wird das Konzept des Sozialismus meist in einer einfachen Gleichung dargestellt: Sozialismus = ein totalitäres Regime + Misswirtschaft, das nicht imstande ist, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Im Vergleich sei der Kapitalismus das weit überlegenere Gesellschaftsmodell. Wir liefern den Versuch einer Gegendarstellung.

Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte

Lenin meinte einst: Kapitalismus bedeutet Schrecken ohne Ende. Ein kurzer Blick auf den Zustand unseres Planeten zu Beginn dieses neuen Jahres genügt, um die Richtigkeit dieser Aussage erkennen zu können. Die Wirtschaftskrise, Kriege, Terror, politische Erschütterungen, Hunger, Krankheiten und Armut, dies alles sind keine voneinander getrennten und nicht in Beziehung zueinander stehende Phänomene. Sie sind lediglich äußerliche Erscheinungsformen einer globalen Krise des Kapitalismus.

Marxismus und Religion

Die vorliegende Broschüre von Alan Woods, dem Chefredakteur der marxistischen Website In Defence of Marxism und einem der führenden Theoretiker der International Marxist Tendency (IMT), stellt eine Einführung in die marxistische Position zur Rolle der Religion in der Geschichte und in der Gegenwart dar. Der Text ist nicht von einem plumpen Atheismus gekennzeichnet, sondern versucht anhand einer historisch-materialistischen Analyse die widersprüchliche Rolle der Religion offen zulegen. Während Alan Woods die Religion zur Privatsache erklärt und für das Recht auf Religionsfreiheit eintritt, nimmt er einen klaren Standpunkt gegen die institutionalisierten Kirchen ein, die zu den wichtigsten ideologischen Verteidigungsinstrumenten der herrschenden Ordnung zählen.

Marxismus oder Anarchismus

Seit ihren Anfangen war die Arbeiterbewegung begleitet von der Entwicklung verschiedenster Doktrinen und Ideologien, die versuchten, dem Kampf der Arbeiterklasse gegen die kapitalistische Ausbeutung eine Orientierung zu geben. Aus dem breiten Spektrum an Theorien und Tendenzen, die es Mitte des 19. Jahrhunderts gab, konnten nur der Marxismus und der Anarchismus auf internationaler Ebene wirklichen Masseneinfluss erlangen.

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