Streik an der Uniklinik Würzburg: Klassenkampf statt Sozialpartnerschaft

Nach zwei Verhandlungsrunden gibt es noch immer kein Angebot der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Beim Streik der Pflegekräfte des Uniklinikums Würzburg wurde vor allem eines deutlich: Die Streikenden wissen, dass sie vom Staat nichts zu erwarten haben. Es ist Zeit für Klassenkampf von unten, gegen kapitalistische Krise und Sparpolitik.

Amazon: Tarifvertrag oder „Ab in’s All“

Seit 2013 kämpft die Belegschaft bei Amazon mit ver.di für einen unterzeichneten Tarifvertrag, doch bisher noch ohne Erfolg. Ab dem 1. November haben die Beschäftigten an mehreren Standorten erneut die Arbeit niedergelegt und fordern gerechte Löhne. Derweil möchte Amazon ein 10 Milliarden Dollar schweres Projekt ins All schießen.

Privatisierung durch die Hintertür: Grüne wollen Deutsche Bahn zerschlagen

Wie tief die Grünen im bürgerlichen Lager verwurzelt sind, zeigt ein Papier der Grünen-Bundestagsfraktion zur Zukunft der Deutschen Bahn AG (DB). Daraus geht hervor, dass die Partei, die den Ruf genießt, Verfechter von öffentlichem Verkehr und einer grundlegenden ökologischen Verkehrswende zu sein, eine Bahnprivatisierung nach britischem Vorbild befürwortet.

Krankenhausbewegung: Reiche zur Kasse bitten!

Seit dem 9. September sind die Beschäftigten der Berliner Krankenhäuser Charité und Vivantes im unbefristeten Streik. Ihr mutiger und entschlossener Kampf zeigt der Gewerkschaftsbewegung den Weg aus der Lethargie. Jetzt stellt sich die Frage, wer für die Forderungen der Beschäftigten zahlen soll.

So geht Klimaschutz: Klassenkampf statt leerer Wahlversprechen

Während auf dem Höhepunkt des Bundestagswahlkampfes alle Parteien darum bemüht sind, ihre nicht existierenden oder im besten Fall unzureichenden Klimaschutzkonzepte zu bewerben, hat die Demo für den Erhalt des Bosch Werks Berg am Laim unter der Initiative Klimaschutz und Klassenkampf erneut bewiesen, dass wirklich fortschrittliche Politik nur von der Arbeiterklasse gemacht werden kann – wenn sie sich von den ewigen Verteidigungskämpfen der Bürokratie verabschiedet.

Solidarität mit den streikenden Lokführern

Die GDL streikt erneut. Ist sie eine besonders progressive, kämpferische Gewerkschaft, die die Arbeiterbewegung nach vorne bringt? Weshalb gibt es unterschiedliche Gewerkschaften bei der Bahn?

Berliner Krankenhausbeschäftigte machen ernst

Die Beschäftigten der Berliner Krankenhäuser Charité und Vivantes, inklusive outgesourcter Tochterfirmen, haben der Berliner Landesregierung ein Ultimatum gestellt. Bis zum 20. August erwarten sie von der Regierung Bezahlung nach TVöD und einen Tarifvertrag „Entlastung“. Ansonsten wird gestreikt, so die Drohung der Gewerkschaft ver.di.

Italien: Es war kein Unfall, es war Mord im Namen des Profits

Der Gewerkschaftsaktivist Adil Belakadim starb, weil ein LKW gezielt in einen Streikposten raste. Dieser Mord darf von der Gewerkschaftsbewegung nicht unbeantwortet bleiben.

Corona-Impfstoffe: Der Markt hat versagt!

Der Kapitalismus ist ein profitorientiertes Wirtschaftssystem. Dies macht die Herstellung von Impfstoffen, insbesondere mitten in einer Pandemie, für Anleger nicht attraktiv. Denn der Forschungs- und Entwicklungsprozess ist ziemlich lang und bietet nur geringe Chancen auf einen wirksamen Impfstoff.

IG Metall: Aus Volldampf wurde Vollbremsung

Die IG Metall hat in der Tarifrunde M+E einen Abschluss erzielt. Nachdem die größte deutsche Gewerkschaft aufgrund der Corona-Krise bereits im Jahr 2020 eine Nullrunde gefahren ist, dreht sie auch für dieses und kommendes Jahr die gleichen Kreise. Dabei waren mehr als 800.000 Beschäftigte – zumindest kurzfristig – im Warnstreik. Woran hats gelegen?

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