Hassia-Konzern lässt Margon-Quelle versiegen

Über 140 Jahre lang wurde in Burkhardswalde (Müglitztal) zwischen Elbstandsteingebirge und Erzgebirge Mineralwasser mit dem Namen Margon abgefüllt. Jetzt wird die Quelle zum Jahresende 2005 versiegen und die Margon Brunnen GmbH die Produktion endgültig einstellen. Letzte Woche nun vereinbarten Vertreter von Betriebsrat und Geschäftsleitung einen Sozialplan mit Interessensausgleich.

Margon-Quelle darf nicht versiegen

Für den Erhalt des traditionsreichen Margon-Mineralbrunnens am Standort Burkhardswalde demonstrierten am gestrigen Montagmittag rund 30 Beschäftigte vor der Zentrale des Hassia-Getränkekonzerns in Bad Vilbel bei Frankfurt. Sie waren in den frühen Morgenstunden in den Bus gestiegen, um gegen die drohende Schließung ihres Werkes im idyllischen Müglitztal (zwischen Elbsandsteingebirge und Erzgebirge) zum Jahresende zu protestieren.

Telekom-Management will massive Lohnsenkung

Interview mit Otto Seckler, Sprecher der ver.di-Betriebsgruppe T-Com Wiesbaden, Bezirksvorsitzender des ver.di-Fachbereichs 9Telekommunikation/IT und Betriebsrat in der Festnetzsparte T-Com.

Alarmstufe 1: Die Bahnzerschlagung nimmt ihren Lauf…

Laut Medienberichten soll die Bundesregierung bis März 2007 ein Privatisierungsgesetz vorlegen. Bis 2009 sollen dann die ersten 24,9 Prozent der Bahn ohne Netz privatisiert werden. Demnach würden Schienennetz und Bahnhöfe in Bundeseigentum bleiben, aber alle anderen Betriebsteile schrittweise ganz privatisiert werden.

Burger King will Betriebsräte loswerden

Im Dauerkrieg zwischen gewerkschaftlich engagierten Betriebsräten und der Fast Food-Kette Burger King konnten zwei gekündigte Betriebsräte jetzt einen Etappensieg verbuchen. Wie der Geschäftsführer der Dortmunder Verwaltungsstelle der Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG), Manfred Sträter, am Dienstag mitteilte, hat das Dortmunder Arbeitsgericht in einer Verhandlung am Montag die im Frühjahr erfolgten Kündigungen aufgehoben und die Weiterbeschäftigung der Betriebsratsvorsitzenden Heike Koblitz und des Betriebsrats-Ersatzmitglieds Selvathirasa Selvarasa angeordnet.

Gewerkschaften dürfen ihren eigenen Medienbetrieb nicht hergeben!

Interview mit Petra Werkmann, Betriebsratsvorsitzende der (überwiegend gewerkschaftseigenen) Druckerei Alpha Print Medien (apm) in Darmstadt. Die apm gehört der Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften IG Metall, ver.di, Transnet und IG BAU (GBG). Derzeit laufen Geheimverhandlungen über einen Verkauf. Die Belegschaft ist dagegen und wehrt sich.

Tarifdumping auf deutschen Schienen: Stoppt die Spirale nach unten!

Opfern für den Börsengang? Mehr Wettbewerb auf den Schienen sieht der Koalitionsvertrag der alten und neuen Bundesregierung vor. Noch befindet sich die Deutsche Bahn im Bundesbesitz, doch Verkehrspolitiker und Bahn-Manager träumen vom Börsengang - als hätten sie aus dem Desaster der privatisierten Telekom nichts gelernt. Der viel gepriesene Wettbewerb auf Schienen wird jetzt knallhart auf den Knochen und Nerven der Beschäftigten ausgetragen - vor allem der Eisenbahner im Betriebsdienst, der Lokführer und Zugbegleiter.

Deutliche Reallohnerhöhung bei der Bahn gefordert!

Für die Tarifrunde 2003 bei der Deutschen Bahn AG fordern die Gewerkschaften TRANSNET und GDBA Einkommenserhöhungen von fünf Prozent und eine volle Anhebung der Osteinkommen an das Westniveau. Die Hintergründe erklärte Maria Clara Roque-Öfinger, TRANSNET-Mitglied und Mitbegründerin der Initiative "Bahn von unten" in einem Interview.

Schlag gegen britische Gewerkschaftslinke. „Säuberungen“ in der Metallergewerkschaft Amicus

Vom Medieninteresse am Jahreskongress der britischen Gewerkschaftsbundes TUC überschattet, hat die Führung der britischen Metallergewerkschaft Amicus in den letzten Tagen zum Schlag gegen bekannte Gewerkschaftslinke ausgeholt. Drei hauptamtliche Gewerkschaftsangestellte wurden fristlos und ohne Angabe von Gründen entlassen.

Alles im Eymer – alles für Eymer. Privatisierer wollen betriebsratfreie Zone schaffen

Eine der letzten Aktionen der alten Bundestagsmehrheit aus SPD und Grünen war Ende die Juni die Verabschiedung eines Gesetzes zur erleichterten und beschleunigten Umwandlung öffentlichen Eigentums in sogenannte „Public Private Partnerships“ (PPP). Was diese beschönigende Umschreibung von stinknormalen Privatisierungen für die Betroffenen in Wirklichkeit bringt, zeichnet sich derzeit in Krankenhäusern im sozialdemokratisch geführten Werra-Meißner-Kreis im äußersten Nordosten Hessens ab.

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