Europaweite Großdemonstration der Gewerkschaften gegen EU-Dienstleistungsrichtlinie in Strasbourg

Trotz der Versuchs sozialdemokratischer Parlamentarier und bürgerlicher Medien, den „Kompromissvorschlag“ bezüglich der EU-Dienstleistungsrichtlinie als „Erfolg“ zu verkaufen, versammelten sich am 14. Februar 2006 weit über 80.000 Gewerkschafter in Strasbourg, um gegen die drohenden Folgen dieser Richtlinie für die Arbeitsplätze, Einkommen und Arbeitsrecht zu protestieren.

 

Nach über sechs Wochen Arbeitskampf in der Druckindustrie: 35-Stunden-Woche verteidigt!

Während in anderen Branchen in den letzten Jahren oftmals sogar ohne eine Sekunde Warnstreik eine deutliche Arbeitszeitverlängerung ohne Lohnausgleich vereinbart wurde, haben die Drucker in über sechs Wochen Arbeitskampf die 35-Stunden-Woche erfolgreich verteidigt. Am 16. Juni 2005 vereinbarten ver.di (Fachbereich Medien) und der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) in Wiesbaden einen neuen Manteltarifvertrag, der in wichtigen Teilen bisherige Regelungen zu Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen festschreibt. Mit der Zustimmung durch die gewerkschaftliche Tarifkommission am Donnerstag nachmittag wurde eine der härtesten Tarifauseinandersetzungen der Druckindustrie seit langem beendet.

Druckerstreik: Interview mit Jörg Tenholtern

Nach sechs Wochen Arbeitskampf in der Druckindustrie, bei dem es vor allem um die 35 Stunden-Woche und die im Manteltarifvertrag (MTV) festgeschriebenen Arbeitsbedingungen geht, befürchten Streikende bei der heute beginnenden neuen Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) "faule Kompromisse". Ein Gespräch mit Jörg Tenholtern, ver.di-Vertrauensleutesprecher bei der Frankfurter Societätsdruckerei (FSD), in der neben der FAZ auch andere Tages- und Wochenzeitungen gedruckt werden.

"Die Kollegen fühlen sich verkauft"

Auch nach sechs Wochen Arbeitskampf zeigen streikende Belegschaften großer Zeitungsverlage keine Ermüdungserscheinungen. In Wiesbaden wollen sie heute ihrer gewerkschaftlichen Verhandlungsführung Dampf machen.

DGB-Gewerkschaften im Zwist: Konflikt zwischen ver.di und TRANSNET um Bahn-Busgesellschaften

Ein mehrstündiger Warnstreik bei der nordhessischen Nahverkehrsgesellschaft Regionalverkehr Kurhessen GmbH (RKH) am frühen Montagmorgen zeigte Wirkung. Tausende Berufstätige und Jugendliche kamen erst mit großer Verspätung an ihre Arbeitsstätten oder Schulen. Gleichzeitig jedoch förderte dieser Arbeitskampf auch eine große Zerrissenheit zwischen zwei DGB-Gewerkschaften zu Tage. Denn der Ausstand wurde von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di organisiert und gleichzeitig von der Bahngewerkschaft TRANSNET heftig kritisiert.

OPEL hat Zukunft – in Arbeiterhand!

Ob Daimler, Karstadt oder Opel: Das Management hat versagt, grobe Fehlentscheidungen getroffen und Milliarden in den Sand gesetzt. Die gut dotierten Verantwortlichen sind entweder längst über alle Berge oder sitzen nach wie vor unbehelligt auf ihren Chefsesseln. Es wirkt wie aus einem Drehbuch und klingt wie die alte Leier, denn diesen „Nieten in Nadelstreifen“ fällt dabei nur eines ein: Die Belegschaft soll es ausbaden und (wie sich die Zahlen doch in jedem einzelnen Fall gleichen!) Lohnopfer in Höhe von 500 Millionen Euro jährlich erbringen. Dabei sollen die Gewerkschaftsspitzen alles möglichst rasch abwickeln und für Ruhe sorgen, um ja nicht den „Standort“ und den „Aufschwung“ zu gefährden.

Gewerkschaftsdruckerei Alpha Print Medien in Darmstadt: Kein Verkauf an Heuschrecken!

Anfang September legte ein Warnstreik bei der Darmstädter Gewerkschaftsdruckerei Alpha Print Medien AG (apm) zwei Tage lang die Produktion lahm. Die Belegschaft forderte die Zahlung der ausstehenden Löhne, die Sicherung der Arbeitsplätze sowie die Fortführung des begonnenen Sanierungsprozesses.

 

Über “Hilfslehrer zu Billiglöhnen” zur Leiharbeit und Privatisierung der Schulen

Gegen die Bildungspolitik der hessischen CDU-Alleinregierung unter Ministerpräsident Roland Koch demonstrierten am Mittwoch, 28. Juni 2006, über 8000 Studierende und Lehrer aus allen Teilen des Landes in der Landeshauptstadt Wiesbaden.

 

Lockende Staatsknete: Profiteure der Regionalisierung und Privatisierung

Der deutsche Schienenpersonennahverkehr wird zunehmend zum Tummelplatz für renditehungrige Finanzanleger und Schauplatz einer schleichenden Privatisierung des Schienenverkehrs und Zerschlagung der Deutschen Bahn.

 

Hungerstreik im "Speckgürtel"

Seit Ende Februar protestieren die Beschäftigten des Panasonic-Bildröhrenwerks in Esslingen am Neckar (bei Stuttgart) in einer Mahnwache rund um die Uhr gegen die Vernichtung ihrer rund 560 Arbeitsplätze. Angesichts der vom Mutterkonzern Matsushita Toshiba Picture Display Corporation Germany (MTPDG) angeordneten und vollzogenen Stilllegung des Betriebes fordern sie Ersatzproduktion und Ersatzarbeitsplätze am Standort Esslingen.

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