Karstadt: Poker der Heuschrecken auf dem Rücken der Beschäftigten

Der Karstadt-Insolvenz-Krimi steuert auf einen Höhepunkt zu. Nach Ablauf der Bieterfrist könnte es bald zu einem Zuschlag für einen der drei Interessenten kommen. ver.di hat sich gegen die deutsch-skandinavische Beteiligungsgesellschaft Triton ausgesprochen.

"Solidaritätskette" mit den Opel-ArbeiterInnen in Belgien

Die Solidarität mit den Opel-ArbeiterInnen wächst und immer mehr ArbeiterInnen aus den verschiedensten Betrieben unterstützen das Solidaritätskomitee. Mehr als 2000 ArbeiterInnen bildeten eine lange Menschenkette, um ihre Solidarität gegen die angekündigte Schließung des Opelwerks in Antwerpen zu bekunden. In der Sprache der AutomobilarbeiterInnen steht das Wort "Kette" für das "Fließband" in der Fabrik. Jetzt steht es für die ArbeiterInnensolidarität. Die Aktion wurde vom Solidaritätskomitee, das auf Initiative der SP.a Rood ( d. h. der Linken in der Sozialistischen Partei), in der die MarxistInnen um die Zeitschrift "Vonk" eine bedeutende Rolle spielen, initiiert. Auch andere Gruppen beteiligen sich an der Kampagne.

Meyer-Werft - Wie geht es weiter nach 2012?

Nachdem Mitte der 1970er Jahre das Werftensterben in der BRD begann und anschließend viele namhafte Werften, wie Vulkan und AG Weser in Bremen oder HDW in Hamburg, ihre Produktion einstellten, suchte sich die Papenburger Meyer-Werft eine Marktnische mit dem Bau von Kreuzfahrtschiffen.

Solidaritätsbesuch bei den streikenden Tekel-Arbeitern in Ankara

Nach einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch bei den um ihre Arbeitsplätze kämpfenden Arbeitern des privatisierten ehemaligen staatlichen türkischen Tabakmonopols Tekel Tekel sind sechs Bremer Gewerkschafter aus IG Metall, ver.di und NGG am Wochenende wieder in die Hansestadt zurückgekehrt.

Wut über Knochenarbeit und fehlende Menschenwürde treibt Pflegekräfte in den Streik

Bei der aktuellen Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst geht es nicht nur um eine Einkommenserhöhung. Speziell in Krankenhäusern und städtischen Pflegeheimen geht es vor allem auch um bessere Arbeitsbedingungen. Gerade hier hat die Arbeitsbelastung extrem zugenommen. „Immer wieder müssen wir aus der Freizeit heraus einspringen, weil die Personaldecke inzwischen so dünn ist“, kommentiert eine Krankenschwester die Situation in der Pflege.

Antwerpen: Die Schließung des Opel-Werks erfordert Solidarität und eine Kampagne zur Verstaatlichung

General Motors hat die Schließung seines Opel Werks und den damit verbundenen Verlust von 2600 Arbeitsplätzen angekündigt. Die ArbeiterInnen haben daraufhin reagiert, sie blockieren das Werk und haben begonnen die Auslieferung bereits fertiggestellter PKW zu verhindern. Sie benötigen unsere Solidarität!

90 Jahre Betriebsräte: Mitbestimmung verteidigen – Selbstbestimmung erkämpfen

In der Wirtschaftskrise sind CDU/CSU/FDP und Unternehmerverbände vorsichtiger geworden. Mit Äußerungen über einen Abbau der Mitbestimmung halten sie sich derzeit diplomatisch zurück. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass der FDP-Vorsitzende und heutige Vizekanzler Guido Westerwelle noch 2005 den Kündigungsschutz aufweichen und mit einer Änderung des Tarifvertragsgesetzes erreichen wollte, dass künftig in einem Betrieb auch ganz legal ein geringerer Lohn oder eine längere Arbeitszeit als im Tarifvertrag festgehalten, durchgesetzt werden können.

Der Fall Schlecker – Ausbeutung mit System

Anton Schlecker ist der verhassteste Unternehmer der Republik. Noch vor Kurzem hätte er sich so viele Negativ- schlagzeilen und Kritik nicht träumen lassen. Hals über Kopf hat er seine Leiharbeitsfirma Meniar in Zwickau geschlossen und ihren Internetauftritt gekappt.

Hessischer Lehrerstreik wirkt nach: Schwarze Listen über Lehrer sorgen für Unruhe

Für Unruhe unter hessischen Lehrer und Oppositionspolitikern haben aktuelle Meldungen der Frankfurter Rundschau vom Wochenende gesorgt. Demnach führt die Hessische Kultusministerium "Schwarze Listen" mit einer Rubrik "problematische Lehrer". Diese Listen seien bei einer möglichen Einstellung bzw. Nichteinstellung von Bewerbern entscheidend, so das Blatt.

Opel den Opelanern

Es war ein verlorenes Jahr. Dieses Wort geht vielen Opelanern über die Lippen, wenn sie auf zwölf Monate Wechselbäder zurückblicken und sich um ihren Hoffnungsschimmer auf eine Zukunft ohne den US-Mutterkonzern GM betrogen sehen. Wie von Kritikern befürchtet, hatten Spitzenpolitiker, die sich von der Opel-Belegschaft als "Held der Arbeiterklasse" feiern ließen, vor allem den Wahltag im Sinn. Sie sind bloßgestellt und stehen bestenfalls als impotente Scharlatane da.

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