Frankfurter Societätsdruckerei: Streik gegen Tarifflucht geht weiter

Für die Beschäftigten der renommierten und traditionsreichen Frankfurter Societätsdruckerei (FSD) hat der heiße Herbst schon längst begonnen. Gegen die beabsichtigte Aufspaltung und drohende Tarifflucht der FSD streikten auch heute wieder Druckereiarbeiter, Redakteure und Verlagsangestellte gemeinsam. Es ist der 5. Warnstreiktag in Folge.

Erst der Anfang: Erfolgreicher Aktionstag der Gewerkschaften mit Großdemonstration in Brüssel

Die Gewerkschaften stehen heute zwischen den Fronten von Arbeit und Kapital. Das sehen wir im grellen Licht der Krise deutlicher denn je: Die ArbeiterInnen verlangen von ihnen die Verteidigung ihrer elementarsten Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die Unternehmer fordern, dass sie im Interesse des Systems die ArbeiterInnen in Zaum halten. Bis jetzt geht der Sieg nach Punkten an das Kapital. Massenentlassungen, Gehaltskürzungen und Verschärfungen der Arbeitsbedingungen sind größtenteils stillschweigend hingenommen worden – in der Hoffnung, dass die Krise schnell überwunden sein werde. Heute, mehr als zwei Jahre nach Ausbruch der Krise, wird den Menschen langsam klar, dass selbst wenn sich die Wirtschaft erholen sollte die Zugeständnisse nicht rückgängig gemacht werden.

Auf nach Brüssel! Europaweit gegen Sparpläne und Prekarität! Deutsche Bergarbeiter machen mobil

Gegen den europaweite Sparpakete der Regierungen und weitere Angriffe auf die abhängig Beschäftigten macht der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) mobil. Zentraler Auftakt für den angedachten „heißen Herbst“ ist eine Euro-Demo am Mittwoch, 29. September 2010, durch das Zentrum der Europa-Metropole Brüssel.
Gleichzeitig werden in vielen Ländern des Kontinents regionale Demonstrationen stattfinden. In Spanien und Griechenland rufen die Gewerkschaften für diesen Tag zu einem Generalstreik gegen die Ausgabenkürzungen der sozialdemokratischen Regierungen unter den Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero und Giorgos Papandreou auf.

Drohende Tarifflucht bei der Societät: „Die klugen Köpfe lassen sich nicht für dumm verkaufen"

Gegen eine Aufspaltung der renommierten und traditionsreichen Frankfurter Societätsdruckerei (FSD) und eine damit einhergehende Aushebelung von Tarifverträgen und Arbeitnehmerrechten macht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mobil.

Historischer Streik des Krankenpflegepersonals in Minnesota

Wir veröffentlichen den Bericht eines US-amerikanischen Genossen über den beeindruckenden Streik des Krankenpflegepersonals in Minnesota (USA). Weder das Regenwetter noch das Aufgebot an Sicherheitskräften hielten etwa 12.000 Krankenpflegekräfte in Minnesota davon ab, am 10. Juni 2010 einen eintägigen Streik in 14 verschiedenen Krankenhäusern in den Twin Cities (Minneapolis und St. Paul, Anm. d. Ü.) abzuhalten.

Über den Arbeitskampf bei FIAT: “Pomigliano beugt sich nicht”

Das Kapital nutzt die Krise für massive Angriffe gegen die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterklasse. Doch die ArbeiterInnen lassen sich das nicht immer widerstandslos gefallen, wie das Beispiel FIAT Pomigliano zeigt. FIAT ist der Schlüsselkonzern der italienischen Wirtschaft. Die weltweite Krise der Autoindustrie ist aber auch am Turiner Paradebetrieb nicht spurlos vorbeigegangen.

"Emmely" setzt sich durch - Emmely siegt in Erfurt

Die Anfang 2008 von der Einzelhandelskette Kaiser's Tengelmann wegen des Verdachts auf falsche Abrechnung eines Pfandbons in Höhe von 1,30 Euro fristlos gekündigte Berliner Kassiererin „Emmely“ muss weiter beschäftigt werden. Dies entschied der Dritte Senat des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt am Donnerstag nach einer mündlichen Verhandlung.

Schluss mit der Hinhaltetaktik: Opel den Opelanern!

Seit eineinhalb Jahren werden die Opelaner zwischen Hoffen und Bangen hingehalten. Die Schließung des Werks in Antwerpen ist besiegelt. Merkel, Koch und Steinmeier ließen sich in Rüsselsheim feiern und versprachen viel. Was ist daraus geworden? Zwar ist die Belegschaft zu Lohnopfern von 265 Millionen Euro pro Jahr bereit, um die Arbeitsplätze zu sichern. Doch das Zittern hält an. Ohne Staatsbürg- schaften in Höhe von über 1,1 Milliarden Euro sind die Werke in Bochum, Eisenach und Kaiserslautern gefährdet, heißt es.

Karstadt: Poker der Heuschrecken auf dem Rücken der Beschäftigten

Der Karstadt-Insolvenz-Krimi steuert auf einen Höhepunkt zu. Nach Ablauf der Bieterfrist könnte es bald zu einem Zuschlag für einen der drei Interessenten kommen. ver.di hat sich gegen die deutsch-skandinavische Beteiligungsgesellschaft Triton ausgesprochen.

"Solidaritätskette" mit den Opel-ArbeiterInnen in Belgien

Die Solidarität mit den Opel-ArbeiterInnen wächst und immer mehr ArbeiterInnen aus den verschiedensten Betrieben unterstützen das Solidaritätskomitee. Mehr als 2000 ArbeiterInnen bildeten eine lange Menschenkette, um ihre Solidarität gegen die angekündigte Schließung des Opelwerks in Antwerpen zu bekunden. In der Sprache der AutomobilarbeiterInnen steht das Wort "Kette" für das "Fließband" in der Fabrik. Jetzt steht es für die ArbeiterInnensolidarität. Die Aktion wurde vom Solidaritätskomitee, das auf Initiative der SP.a Rood ( d. h. der Linken in der Sozialistischen Partei), in der die MarxistInnen um die Zeitschrift "Vonk" eine bedeutende Rolle spielen, initiiert. Auch andere Gruppen beteiligen sich an der Kampagne.

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