Leonardo Padura: Der Mann, der Hunde liebte

Die deutsche Veröffentlichung des Romans Der Mann, der Hunde liebte des kubanischen Autors Leonardo Padura ist ein Ereignis von großer politischer und kultureller Bedeutung. Ich las diesen bemerkenswerten Roman als er auf Spanisch erschien und er beeindruckte mich sehr. Ich wollte damals eine Rezension schreiben, wurde aber durch verschiedene Umstände davon abgehalten. Mit dem größten Vergnügen werde ich hiermit das Versäumte nachholen.

„Da stimmt doch etwas nicht in diesem Land“ Wanderausstellung „Prekäres Leben, prekäre Arbeit, prekäre Zukunft“

Andreas W. (29) hat einen soliden Beruf erlernt und kommt damit auf keinen grünen Zweig. Der Fahrzeuglackierer wurde vor Jahren wegen Auftragsmangels entlassen. Mit seiner „Zeitarbeitskarriere“ bleibt er an der prekären Arbeit hängen. Dieser „Klebeeffekt“ hat System: „Ich habe erlebt, dass mein Arbeitgeber Eingliederungszuschüsse vom Arbeitsamt bekommen hat. Am Tage nach Ablauf des Zuschusses war ich entlassen und ein neuer Kollege wurde eingestellt.“

Wenn sogar der Papst den Kapitalismus kritisiert

Die Krise des Kapitalismus ist nicht nur eine Krise der Konzerne und Banken. Sie ist auch eine moralische Krise. Sie schlägt sich in allen Institutionen des kapitalistischen Systems nieder, ob in Staaten, Parteien oder eben in der Kirche. Täglich werden neue Skandale ans Tageslicht gezerrt: Korruption, Vetternwirtschaft, Machtmissbrauch und Schlimmeres kriechen aus allen Ecken und Enden hervor und zerstören langsam aber sicher das Vertrauen.

Gegen die totale Überwachung und die Heuchelei der Herrschenden

In den letzten Wochen und Monate reißen die Enthüllungen über die sogenannte Bespitzelungsaffäre des US-Geheimdienstes NSA nicht ab. Diesmal ist es nicht nur das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel, das abgehört wurde. Der Whistleblower Edward Snowden hat mal wieder mit erschreckenden Details offen gelegt, wie versteckte Seilschaften der US-Administration private und sensible Daten weltweit abgreifen und für die eigenen nationalen Interessen verfügbar machen.

Neue Ted Grant-Biografie in englischer Sprache

Die neue Ted Grant-Biografie zu seinem 100. Geburtstag, spannend verfasst von seinem langjährigen Weggefährten Alan Woods, schildert vor dem Hintergrund historischer Epochen und Wendepunkte des 20. Jahrhunderts bekannte und neue Fakten aus Ted Grants Leben, würdigt seine Rolle als Pionier des britischen Trotzkismus, Theoretiker des Marxismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und Gründer der in den 1980er Jahren sehr erfolgreichen marxistischen Strömung in der britischen Labour Party. Dabei kommen auch Teds wegweisende Gedanken und seine menschliche Seite nicht zu kurz.

Vorwort von Hans-Gerd Öfinger lesen

Der permanente Revolutionär

Vor 100 Jahren, am 9. Juli 1913, wurde Ted Grant (1913-2006) geboren. In diesem Artikel schildern wir sein Leben und Werk. Ted Grant war ein Pionier des britischen Trotzkismus, Gründer der einflussreichen marxistischen Strömung in den britischen Arbeiterbewegung der 1980er Jahre um die Zeitung "Militant" und maßgeblicher marxistischer Theoretiker in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Jagd auf Edward Snowden und die Heuchelei des Westens

Die Fälle von Julian Assange und Bradley Manning haben es bereits gezeigt: Wer Whistleblower wird, braucht Nerven wie Drahtseile. Jetzt ist Edward Snowden im Visier des US-Imperialismus. Sein Verbrechen? Er erzählte die ungeschminkte Wahrheit über die US-Regierung.

Neuer Papst, alte Probleme

In Krisenzeiten suchen viele Menschen Halt in der Religion. Aber was, wenn selbst der Papst nicht mehr so viel Überzeugung an den Tag legen kann, dass er sein Amt bis zum Tod erfüllen möchte?

Wirbel um Mohammed-Film: Fundamentalismus auf beiden Seiten

Der Mohammed-Film, ein billiges und offensichtlich geschmackloses anti-islamistisches Machwerk mit dem Titel „Innocence of Muslims“ (Die Unschuld der Muslime) hat weltweite Empörung und in muslimisch geprägten Ländern gewaltsame Angriffe auf US-Botschaften und Konsulate ausgelöst.

Widerstand gegen ACTA

Tausende haben am 11. Februar in Deutschland und mehreren anderen europäischen Städten gegen das internationale Abkommen ACTA demonstriert.
Wir veröffentlichen das Flugblatt, das Funke-AktivistInnen am Samstag verteilt haben.

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