Solidarität mit den Telekom-Beschäftigten - Ihr Kampf ist auch unser Kampf

Mit der am Montag beginnenden Urabstimmung ist ein großer, unbefristeter Streik bei der Deutschen Telekom in greifbare Nähe gerückt. Die Konzernleitung hält unvermindert an ihrer Absicht fest, rund 50.000 Beschäftigte in der Festnetzsparte T-Com und in Call-Centern in eigenständige Unternehmen mit längerer Arbeitszeit und deutlich geringerem Einkommen auszulagern.

Airbus-EADS: Warum und wie bringen uns Verstaatlichungsforderungen weiter?

Der internationale Aufruf für die Verstaatlichung von Airbus/EADS hat hohe Wellen geschlagen und eine breite Debatte in der Linken entfacht. Wir dokumentieren eine im Labournet veröffentlichte Kritik von Joachim Hirsch sowie eine Antwort von Hans-Gerd Öfinger (Redaktion Der Funke).

Geheimgespräche über Weichenstellung für Wiederverstaatlichung der britischen Eisenbahnen?

Während die Parteien der Bundesregierung noch über Details eines Gesetzentwurfs zur Privatisierung der Deutschen Bahn verhandeln, ist in Großbritannien eine mögliche Wiederverstaatlichung der privatisierten britischen Eisenbahnen und Zusammenführung von Fahrweg und Betrieb unter staatlicher Regie wieder in aller Munde. Alle drei Bahngewerkschaften haben solche Überlegungen begrüßt, die in den letzten Tagen in den britischen Medien gemeldet wurden.

"35 Stunden-Woche zäh verteidigen"

Alfred Matejka ist Betriebsratsvorsitzender des Federal Mogul-Werks (ehemals Glyco Metallwerke) in Wiesbaden.
Der Betrieb mit 1600 Beschäftigten ist ein bedeutender Zulieferer für die Automobilindustrie.
Betriebsrat, Belegschaft und IG Metall wehren sich derzeit gegen Versuche des Konzernmanagements, die 35 Stunden-Woche im Werk wieder abzuschaffen.

"Politische Intrigen"

Wir dokumentieren: Norbert Hansen, Vorsitzender der Bahngewerkschaft TRANSNET, im Dialog mit der Initiative Bahn von unten.

1. Schreiben von Norbert Hansen an Bahn von unten vom 19.3.07
2. Antwortschreiben an Norbert Hansen vom 31.3.07

Radau gegen Tarifabbau bei der GEMA

Gegen die Tarifflucht der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) protestierten in einem Warnstreik am Dienstag vormittag Beschäftigte der GEMA-Bezirksdirektion Wiesbaden. Sie folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di. „Gewinne erheblich –Mitarbeiter abgezockt“, lautete die Aufschrift auf einem selbst angefertigten Plakat. „Wir machen hier Radau – gegen Tarifabbau!“, heißt es auf einem anderen Pappschild.

Gefahr für die Einheitsgewerkschaft?

Bei ver.di Hessen wird am Freitag eine neue hauptamtliche Landesleitung gewählt. Weil sich dabei zwei Männer um einen Posten bewerben und einer von beiden, Hans Kroha, Mitglied der WASG ist, sieht die die ansonsten weniger um den Zustand der Gewerkschaften besorgte Frankfurter Allgemeine (FAZ) die Einheitsgewerkschaft in Gefahr. Auch der ehemalige ÖTV-Vorsitzende und Arbeitsdirektor des Flughafenbetreibers Fraport AG, Herbert Mai, mischte sich ein. Ein Interview mit Hans Kroha.

Hotelstreik beeinträchtigt Kriegsministertagung

Bei ihrer Tagung in Wiesbaden wurden die EU-Verteidigungsminister am Freitag mit der sozialen Realität im Rhein-Main-Gebiet konfrontiert. Ein auf vier Stunden befristeter Streik der (nicht eben üppig bezahlten) Hotelbediensteten bewirkte am Freitag früh in der Tagungsstätte, dem Wiesbadener Dorint-Hotel, Chaos und Qualitätsminderungen. Die Streikenden folgten einem Aufruf der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), nachdem - wie berichtet - alle Gewerkschaftsmitglieder in einer Urabstimmung für Kampfmaßnahmen zur Durchsetzung von Einkommenserhöhungen und zur Abwehr von Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen gestimmt hatten.

Müssen die Kriegsminister ihre Betten selber machen?

Wenn die EU-Verteidigungsminister auf Einladung ihres deutschen Kollegen Franz Josef Jung am Donnerstag und Freitag in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden tagen, dann könnte ihr Treffen neben politischen Protesten gegen eine Militarisierung der EU auch von einem handfesten Streik der Hotelbediensteten überschattet werden.

Deutsche und französische EisenbahnerInnen halten zusammen!

Während im Zuge der Liberalisierung und Privatisierung der europäischen Eisenbahnen die Deutsche Bahn AG und die französische SNCF zunehmend in Konkurrenz zu einander treten, haben sich deutsche und französische Bahnbeschäftigte Ende Januar 2007 zusammengesetzt und die gemeinsamen Interessen an einer fairen Zusammenarbeit beider Bahnen und íhre Ablehnung von Privatisierung, Liberalisierung und Wirtschaftskrieg betont.

Die Corona-Pandemie zwingt uns, alle Treffen und marxistischen Diskussionskreise in das Internet zu verlagern. Interessenten können sich gerne hier bei der Redaktion melden.

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